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"Wir Amerikaner leben in zwei Realitäten"

Drei Amerikanerinnen leben in Görlitz. Mit dem heutigen Montag neigt sich die lange US-Wahl ihrem Ende. Hier erzählen sie, wie sie ihr Land sehen.

Von Susanne Sodan
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Nami Miwa (li) und Naomi Gibson sind Tänzerinnen am Gerhart-Hauptmann-Theater. In Gedanken waren sie in den vergangenen Wochen viel in den USA. Und haben auch mitgewählt.
Nami Miwa (li) und Naomi Gibson sind Tänzerinnen am Gerhart-Hauptmann-Theater. In Gedanken waren sie in den vergangenen Wochen viel in den USA. Und haben auch mitgewählt. © André Schulze

Naomi Gibson und Nami Miwa proben gerade für "Zerinnerung". Die beiden sind Tänzerinnen der Dance Company am Gerhart-Hauptmann-Theater (GHT). Wann sie das Stück vor Publikum aufführen können ist unklar. Die Corona-Krise prägte weltweit dieses Jahr. Ein zweites Thema: die US-Wahl. Die sich dieses Mal wie ein Marathon anfühlte, sagen die beiden. Sie haben die US-Staatsbürgerschaft, genauso wie Tessa Enright, die Görlitz mit ihrem Blog "Tessa approves" bekannter macht und an der Volkshochschule unterrichtet. Alle drei haben mitgewählt. In den USA wird indirekt gewählt, über Wahlleute - die an diesem Montag ihre Stimme abgeben. Anfang Januar wird das Ergebnis verkündet, nach den Berichten großer Zeitungen dürfte Joe Biden der nächste Präsident sein. So endet langsam eine lange Wahl.

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