merken
PLUS Görlitz

Kreis Görlitz: Erzieher streiken beim ASB

In sieben Kitas gingen die Mitarbeiter am Mittwoch in den Ausstand. Sie wollen endlich einen Tarifvertrag.

Jens Weichelt, Landesgeschäftsführer des sächsischen Erzieherverbandes (links), stand den Errziehern bei ihren Forderungen zur Seite.
Jens Weichelt, Landesgeschäftsführer des sächsischen Erzieherverbandes (links), stand den Errziehern bei ihren Forderungen zur Seite. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

In sieben der insgesamt zehn Kindertagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes Zittau-Görlitz (ASB) wurde am Mittwochmorgen gestreikt. Mit ihrem vierstündigen Warnstreik forderten die Erzieher den Arbeitgeber auf, endlich über einen Tarifvertrag zu verhandeln.

Schon lange geht es dem Sächsischen Erzieherverband (SEV) und seiner Spitzengewerkschaft dbb um einen Tarifvertrag für Erzieher beim ASB, der die Mitarbeiter auf die gleiche Stufe wie den öffentlichen Dienst stellt.

Bauen und Wohnen
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?

Hier finden Sie alles, was Sie fürs Sanieren, Renovieren oder Bauen Ihrer eigenen vier Wände brauchen.

Fronten bleiben verhärtet

Zwar bekommen die Erzieher seit diesem Frühjahr einen Lohn, der sehr nahe an den öffentlichen Dienst herankommt. Damit gibt sich die Gewerkschaft aber nicht zufrieden. Der ASB wiederum spricht sich nicht grundsätzlich gegen Tarifverhandlungen aus, möchte sie aber nicht für jede Berufsgruppe, die beim ASB tätig ist, einzeln führen, sondern unter dem Dach der Gewerkschaft ver.di für alle. Die Fronten bleiben nach dem Warnstreik verhärtet.

Mehr zum Thema Görlitz