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Warum ein Lichtblick manchmal mehr ist

SZ-Redakteurin Gabriela Lachnit über die Hilfe für Solo-Selbstständige in Corona-Zeiten

SZ-Redakteurin Gabriela Lachnit beschäftigt sich mit der Hilfe durch die Stiftung Lichtblick
SZ-Redakteurin Gabriela Lachnit beschäftigt sich mit der Hilfe durch die Stiftung Lichtblick © Fotostudio Bild21

Einen Lichtblick zu haben, ist eine schöne Sache. Nicht nur wegen des trüben Wetters. Ein Lichtblick ist gut für die Seele. Er macht Mut, gibt Selbstvertrauen und vielleicht auch ein wenig Vorfreude. Er kann Sorgen lindern, Probleme kleiner machen und psychischen Druck verringern.

Ein Lichtblick kann sogar der Retter in der Not sein. So wie die Stiftung Lichtblick Sachsen. Seit Jahren unterstützt sie Menschen, die ohne eigenes Zutun in Schieflage gerieten oder sich bemühen, aus ihr herauszukommen. Möglich ist das der Stiftung, weil es sehr viele Menschen in Sachsen gibt, die helfen, indem sie der Stiftung Geld spenden. Aber auch viele Firmen unterstützen die Stiftung. Sie verzichten beispielsweise auf Weihnachtspräsente für ihre Kunden und stellen das so gesparte Geld der Stiftung Lichtblick zur Verfügung.

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Stiftung braucht selbst Unterstützung

Mittlerweile ist die Stiftung auch ein Lichtblick für Solo-Selbstständige, die in der Corona-Zeit ohne Einkommen sind und staatliche Unterstützung nicht oder nur verspätet oder nur als Darlehen bekommen können. Für viele Männer und Frauen, die derzeit nicht arbeiten dürfen und somit keinen Lohn erhalten, ist Lichtblick eine Hilfe, die größte Not zu lindern. Und er ist ein Zeichen, dass diese Menschen auch in schwierigen Zeiten nicht vergessen werden.

Damit die Stiftung weiter helfen kann, ist sie selbst auf Hilfe angewiesen. Gerade jetzt, wo es auf Weihnachten zugeht und diese Zeit sowohl Herzen als auch Geldbörsen öffnet, sollte jeder überlegen, wohin seine traditionelle Weihnachtsspende in diesem Jahr geht. Auch kleine Summen sind eine große Unterstützung, wenn sie von vielen Spendern kommen.

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