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Winterdienst schiebt viel Schnee

Auch wenn der letzte richtige Winter ein paar Jahre zurückliegt: Aus der Übung sind die Schneeräumer in Görlitz und Niesky nicht. Das zeigen sie jetzt.

Auch im Görlitzer Stadtpark wird fleißig geräumt: Damit Spaziergänger hier bequem laufen können, ist der Betriebshof der Stadt am Freitag zugange.
Auch im Görlitzer Stadtpark wird fleißig geräumt: Damit Spaziergänger hier bequem laufen können, ist der Betriebshof der Stadt am Freitag zugange. © Martin Schneider

Das Wochenende wird wohl ein arbeitsreiches für die Winterdienstler. Zum ersten Mal seit dem extremen Winter von 2010 haben sie in diesen Tagen wieder richtig gut zu tun. Seit Tagen gibt es eine geschlossene Schneedecke - die Wintersportler freut's. Für die Räumfahrzeuge und alle, die Schnee schieben müssen, bedeutet es Arbeit.

"Wir haben aktuell alle fünf Räumfahrzeuge draußen", sagt Michael Werner von der Straßenmeisterei Niesky, die für die Staats-, Kreis- und Bundesstraßen rund um Niesky und Görlitz zuständig ist. Da es am Freitag zwar fast ununterbrochen schneite, aber kaum wehte, war die Lage nicht besonders angespannt. "Wir haben ja eher Flachland, da gibt es nicht viele Problemstellen. Jauernick vielleicht." Im Extremfall könnte man dann auf weitere Fahrzeuge zurückgreifen, aber momentan sieht Michael Werner als Schichtleiter dafür keine Notwendigkeit.

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Die Schichten gehen aber über das ganze Wochenende. Morgens um drei beginnt die Frühschicht in der Regel, es sei denn das Wetter erfordert schon früheren Einsatz - oder Rund-um-die Uhr-Beräumung. In der Woche ist es das Ziel, dass mit Einsetzen des Berufsverkehrs alle wichtigen Straßen beräumt sind. Michael Werner ist seit 2013 bei der Straßenmeisterei. "Solange ich da bin, war nicht einmal Winter so wie jetzt", sagt er.

Betriebshof steht früh auf

Auch der Betriebshof der Stadt Görlitz kümmert sich ums Schneeschieben. Bis zu 50 Mitarbeiter stehen in der Woche zur Verfügung, außerhalb der regulären Geschäftszeiten und am Wochenende sind bis zu 30 Mitarbeiter in 23 Touren unterwegs. Je nach Wetterlage wird der Dienstbeginn zurzeit von 7 auf 6 Uhr vorgezogen, in einigen Bereichen müssen die Kollegen schon ab 4.30 Uhr ran.

Vor allem die Gehwege im Stadtgebiet, bei denen die Stadt Görlitz Anliegerpflichten hat, Straßenquerungsstellen an Kreuzungen und Verkehrsknotenpunkte und Hauptwege in Grün- und Parkanlagen fallen in die Zuständigkeit des Betriebshofes. Probleme gibt es aber keine im Moment, sagt Juliane Zachmann von der Stadtverwaltung. Salz, das aber nur auf Straßen eingesetzt wird, musste die Stadt nur wenig nachbestellen. Es gab noch genug auf Vorrat.

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