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Die Drei von der Sparkasse an der Neiße

Seit Monatsbeginn gehört Grit Fugmann dem Vorstand des größten Kreditinstitutes im Kreis Görlitz an. Sie soll die Sparkasse mit in die Zukunft führen.

Der neue Vorstand der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien: Michael Bräuer (li.), Grit Fugmann (Mitte), Frank Hensel (re.)
Der neue Vorstand der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien: Michael Bräuer (li.), Grit Fugmann (Mitte), Frank Hensel (re.) © FotoStudio 51

Vorübergehend leiten drei Frauen und Männer das größte Kreditinstitut der Region. Wie die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien mitteilt, begann Grit Fugmann mit dem 1. Juli ihre Tätigkeit als neues Vorstandsmitglied in der Sparkasse. Sie tritt im April 2022 die Nachfolge von Frank Hensel an, der in den Ruhestand geht. Vorstandsvorsitzender bleibt Michael Bräuer.

Grit Fugmann, geboren 1971 in Riesa, ist gelernte Bankkauffrau und diplomierte Sparkassenbetriebswirtin. Sie war bereits in verschiedenen Leitungspositionen tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied in der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen. In der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien wird sie den Vertrieb verantworten. Die Personalentscheidung traf der Verwaltungsrat der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien bereits im September vergangenen Jahres.

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„Beruflich gesehen ist es für mich ein Schritt nach vorn“, erklärt Grit Fugmann. „Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien ist ein gesundes Haus, das auf festen Füßen steht. Dieses in der Zukunft mitzugestalten, reizt mich sehr. Natürlich ist es auch schön, in die Heimat zurückzukehren.“

Die Sparkasse hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 3,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Sie beschäftigte zum Jahresanfang 467 Mitarbeiter in 31 festen und einer mobilen Filiale.

Zum 1. Juli reagierte die Sparkasse auch auf eine Einlagenflut. So verlangt sie nunmehr bei der Eröffnung neuer Giro- und Tagesgeldkonten ein Verwahrentgelt ab einem Freibetrag von 25.000 Euro. Die Höhe des Verwahrentgeltes orientiert sich am Zinssatz der Europäischen Zentralbank für Einlagen von zurzeit - 0,5 Prozent. Damit gibt die Sparkasse die Negativzinsen an einen Teil ihrer Kunden weiter. Die Einführung von Verwahrentgelte auf private Guthaben auf Sparkonten hatte auch die Volksbank/Raiffeisenbank Niederschlesien für den Herbst angekündigt.

Zuletzt hatte mit der ING Bank eine große Direktbank das Verwahrentgelt eingeführt. Deutschlandweit berechnen mittlerweile knapp 500 Banken und Sparkassen Negativzinsen auf Guthaben.

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