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Wolfsland: 20 Stunden Angst

Höchsten Krimigenuss verspricht auch die 11. Folge der Wolfsland- Reihe, die seit Sonnabend in Görlitz gedreht wird.

Das „Wolfsland"-Team auf dem Görlitzer Untermarkt: von links nach rechts: Lasse Myhr, Yvonne Catterfeld, Christoph Chassée, Götz Schubert, Regisseur Cüneyt Kaya und Christina Große.
Das „Wolfsland"-Team auf dem Görlitzer Untermarkt: von links nach rechts: Lasse Myhr, Yvonne Catterfeld, Christoph Chassée, Götz Schubert, Regisseur Cüneyt Kaya und Christina Große. © Maor Waisburd Photography

Geiselnahme auf der Schützenstraße und auf der Peterstraße läuft ein bewaffneter Mann herum – was für eine Dramatik. Wer die Kameras nicht gleich sieht, dem könnte schon das Herz für einen Moment in die Hose rutschen, so täuschend echt waren die Szenen, die für die Görlitzer Krimiserie „Wolfsland“ in den vergangenen Tagen gedreht wurden.

„20 Stunden“ lautet der Arbeitstitel zur elften Folge der beliebten ARD-Krimireihe mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert. Als Kommissare Viola Delbrück und Burkhard „Butsch“ Schulz ermitteln sie in Görlitz und Umgebung . Seit dem Wochenende wird wieder gedreht, die ersten Klappen fielen in der Altstadt und waren für Passanten gut zu beobachten – auch wenn das pandemiebedingt natürlich nicht so gern gesehen wird.

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In „20 Stunden“ nun geht es um einen Albtraum. Die Produktion zum Inhalt: „Ein sonniger später Nachmittag. Kein Grauen, keine Krähen, kein Unheil weit und breit. Butsch hat seine schwere Verletzung auskuriert und fühlt sich vitaler als je zuvor. Und auch Viola Delbrück hat ihre Dämonen gut genug im Griff, um beinahe optimistisch und lebensfroh zu wirken. Gemeinsam schleppen die beiden Möbel in Butschs neue Wohnung, frotzeln über dies und jenes, als ein gellender Schrei durch das Treppenhaus schallt. Der Beginn eines Albtraumes, der 20 Stunden dauern soll.

Geiselnahme in Görlitz - zum Glück nur für die neue "Wolfsland"-Folge.
Geiselnahme in Görlitz - zum Glück nur für die neue "Wolfsland"-Folge. © privat

Das Drehbuch schrieb wieder das Autorenteam Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser, die Regie führt erstmals bei dieser Reihe Cüneyt Kaya („Betonrausch“, „Sechs auf einen Streich – Das Märchen vom Goldenen Taler“). Vor der Kamera von Christoph Chassée stehen neben den beiden Görlitzer Kommissaren Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme und Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm sowie Christina Große als Staatsanwältin Anne Konzak, Petra Zieser als Violas Mutter Rose Delbrück, Lasse Myhr als Gunnar Wendt, Hilmar Eichhorn als Clemens Wendt und Eva Weißenborn als Suse Wendt. Auch Komparsen aus Görlitz werden wieder eingesetzt. Die Dreharbeiten dauern bis voraussichtlich 10. April.

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Ob wie bei den letzten Malen wieder eine Doppelfolge gedreht wird, ist nicht bekannt. Ausgestrahlt wurden bislang acht Folgen der Reihe, zwei weitere sind bereits produziert. Die Sendetermine stehen noch nicht fest.

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