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"Wolfsland" Nummer acht im Fernsehen

Nach "Kein Entkommen" vorige Woche geht es diesen Donnerstag um "Das Kind vom Finstertor". Eine Geschichte, die Yvonne Catterfeld sehr nahe ging.

Das "Kind vom Finstertor" in der Görlitzer Wartburg.
Das "Kind vom Finstertor" in der Görlitzer Wartburg. © MDR/Molina Film / Felix Matthies

Am Donnerstag wird Eberhard Nier gespannt vorm Fernseher sitzen. Vielleicht ist er selbst wieder kurz zu sehen im neuen "Wolfsland"-Krimi. In der Serie hat der Görlitzer schon häufiger als Komparse mitgewirkt. Auch, als voriges Jahr der achte Teil gedreht wurde, "Das Kind vom Finstertor". Der Film wird diesen Donnerstag im Ersten ausgestrahlt.

Das "Kind vom Finstertor" wird von Louis Christiansen verkörpert, hier in einer Szene mit Götz Schubert am Nikolaifriedhof.
Das "Kind vom Finstertor" wird von Louis Christiansen verkörpert, hier in einer Szene mit Götz Schubert am Nikolaifriedhof. © MDR/Molina Film / Felix Matthies

Relativ am Anfang wird Nier besonders genau hinschauen: Als das Kind, um das es geht, entdeckt wird, hatte er die Rolle eines Passanten übernommen, erzählt Eberhard Nier. Der Kurzinhalt: Ein Mann wird in Görlitz ermordet aufgefunden. Sein Auto findet Kommissar Burkhard "Butsch" Schulz, gespielt von Götz Schubert, am Finstertor in der Nikolaivorstadt. Im Kofferraum liegt ein zehnjähriger Junge. "Der Junge spricht nicht, hat scheinbar keine Angehörigen, ist offensichtlich zutiefst gestört – und fasst beinahe auf der Stelle ein tiefes Zutrauen zu Butsch", heißt es im Kurzinhalt. "Was der etwas angespannten Beziehung zwischen Butsch und Viola nicht gerade zuträglich ist."

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Yvonne Catterfeld als Viola Delbrück und Jan Dose als KTU-Mitarbeiter Jakob Böhme.
Yvonne Catterfeld als Viola Delbrück und Jan Dose als KTU-Mitarbeiter Jakob Böhme. © MDR/Molina Film / Felix Matthies

Viola Delbrück wird wieder von Yvonne Catterfeld verkörpert. Am "Kind vor Finstertor" gefalle ihr vor allem, dass man die Kommissare in anderen Welten wahrnehme: "'Butsch' als fürsorglich, Viola als eifersüchtig auf die Zuneigung des gefundenen Kindes zu 'Butsch'", sagt sie in einem Gespräch mit der ARD. Eine Geschichte, die ihr sehr nahe gegangen sei, "vor allem, wenn man sich das alles einmal in der Realität vorstellt ... Ich kann Krimis mit Kindern normalerweise nicht sehen."

Auch dieses Jahr wollte Eberhard Nier wieder mitspielen bei "Wolfsland", am liebsten mit seiner Enkelin Emily. Beide sind riesige Görliwood-Fans. Aber dieses Jahr war alles anders. Zwar wurden im Sommer und Herbst in Görlitz wieder zwei "Wolfsland"-Filme gedreht - aber unter besonderen Bedingungen. Gearbeitet wurde unter strengen Hygienevorschriften. Dennoch seien die Dreharbeiten gut verlaufen, "wir sind zufrieden und es war wieder schön, in Görlitz und Umgebung zu sein und zu drehen", erzählte kürzlich Gitta Deutz, die für die Pressearbeit für "Wolfsland" zuständig ist.

Emily Rychter und ihr Opa Eberhard Nier sind Fans von Görliwood, und vom Görliwood-Entdecker.
Emily Rychter und ihr Opa Eberhard Nier sind Fans von Görliwood, und vom Görliwood-Entdecker. © André Schulze

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Entstanden sind die Teile neun und zehn, "Böses Blut" und "Die traurigen Schwestern". Wann sie ausgestrahlt werden ist noch nicht bekannt. Eberhard Nier und seine Enkelin hoffen derweil, dass nächstes Jahr wieder mit mehr Komparsen gedreht werden kann - und sie dann vielleicht zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera stehen.

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