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Zeuge verhindert Radlader-Diebstahl

Am Sonntag fiel einem Mann in Rothenburg etwas Ungewöhnliches auf. Zudem war die Polizei mit Corona-Regelbrechern und einem Temposünder beschäftigt.

Symbolbild
Symbolbild ©  SZ/Archiv

Dank eines Bürgerhinweises haben Bundespolizisten am Sonntagabend einen gerade gestohlenen Radlader bei Rothenburg wieder eingefangen. Wie Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mitteilt, wunderte sich der Zeuge darüber, dass jemand dort in der Nacht mit der gelben Arbeitsmaschine unterwegs war und rief die Polizei.

Die Beamten stoppten das Fahrzeug zwischen Daubitz und Steinbach. Am Steuer saß ein 32-jähriger Pole. Dieser hatte den Radlader offenbar kurz zuvor von einer Baustelle in Reichwalde gestohlen. Ein Drogentest bei dem Mann reagierte positiv auf Amphetamine. Weiterhin besaß er keinen Führerschein und war zur Fahndung ausgeschrieben. Beamte des Reviers Weißwasser nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Auf dem Revier behandelten sie den mutmaßlichen Dieb erkennungsdienstlich. Dafür fotografierten sie ihn und nahmen Fingerabdrücke. Ein Richter wird im Laufe des Montagnachmittags über die weiteren strafrechtlichen Konsequenzen entscheiden. Der Radlader wurde an die bestohlene Firma zurückgegeben. Die Sonderkommission Argus wird die weiteren Ermittlungen in dem Fall führen.

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Görlitzer missachten die Ausgangssperre

In der Nacht zum Freitag haben Polizisten im Görlitzer Revier mehrere Personen geschnappt, die trotz Ausgangssperre nach 22 Uhr ihre Wohnung verlassen hatten. Die Männer zwischen 25 und 42 Jahren sowie der 15-jährige Jugendliche hatten allesamt keinen triftigen Grund für das Verlassen ihrer Unterkünfte. Die Deutschen und der Afghane erhielten laut Polizei Ordnungswidrigkeitenanzeigen im Sinne der Corona-Schutz-Verordnung.

Insgesamt hat die Polizei zwischen Freitag und Montagmorgen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz nach eigenen Angaben wieder zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung registriert. Dabei waren die Beamten im öffentlichen Raum bei Kontrollen präsent und überwachten die Einhaltung der Maßnahmen.

Die Uniformierten ahndeten über 200 Verstöße und fertigten entsprechende Anzeigen. Des Weiteren erteilten sie rund 60 Platzverweisungen.

Insgesamt befanden sich an diesen Tagen knapp 160 Polizisten im Einsatz.

Kleintransporter war zu schnell unterwegs

Offenbar unbeeindruckt von der Anwesenheit der Polizei ist am Sonntagvormittag ein 32-jähriger Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger zu schnell über die A 4 in Richtung Dresden gefahren. Seine Kombination hätte nur eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h fahren dürfen. Nach Abzug aller Toleranzen standen aber immer noch 24 km/h zu viel auf dem Tacho. Die Polizisten hielten den polnischen Bürger an und belehrten ihn. Er sieht nun einer entsprechenden Anzeige entgegen, so Polizeisprecherin Anja Leuschner.

Opel-Fahrer hatte keinen Führerschein

Ein 33-jähriger Pole saß am Sonntagnachmittag ohne Führerschein hinterm Steuer eines Opel und fuhr damit über die Cottbusser Straße in Görlitz - bis die Polizei ihn stoppte. Es folgte eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (SZ)

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