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Görlitzer Off-Kino zeigt in Görlitz gedrehten Film

„Der Hauptmann“ beruht auf wahren Ereignissen. Der 19-jährige Wehrmachtssoldat Willi Herold ging als „Der Henker vom Emsland“ in die Geschichte ein. Diese und weitere Veranstaltungen sind im www.sz-veranstaltungskalender.com zu finden.

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Das Görlitzer Offkino „Klappe die Zweite“ zeigt derzeit die deutsch-französich-polnische Koproduktion „Der Hauptmann“ – Mittwochs bis Freitags 18.15 Uhr, Sonnabend und Sonntag 15.30 Uhr. In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs findet der junge Gefreite Willi Herold auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen streift er die ranghohe Verkleidung und die damit verbundene Rolle über. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn – froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Aus Angst enttarnt zu werden, steigert sich Herold nach und nach in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns und verfällt dem Rausch der Macht. Der auf wahren Ereignissen beruhende Film – der 19-jährige Wehrmachtssoldat Willi Herold ging als „Der Henker vom Emsland“ in die Geschichte ein – zeigt auf erschütternde Weise, wie selbst im Chaos der letzten Kriegstage etablierte Befehlsketten und Machtmechanismen funktionieren, und stellt den Zuschauer vor die Frage: Wie würde ich handeln?

Die Dreharbeiten von Februar bis April 2017 fanden unter anderem in den polnischen Städten Zgorzelec und Breslau statt. Einige Tage wurde auch in Görlitz und Umgebung gedreht, so in Schöpstal und auf dem Königshainer Schlossgelände, wo sich das Basislager befand. Aufnahmen entstanden auch in Großschönau, dort in einem alten Umgebindehaus, sowie später im Umfeld des Damast- und Frottiermuseums.

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