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Görlitzer Straße ist wieder frei

Der Teilneubau und die Sperrung an der Aral-Tankstelle behindern den Verkehr in Niesky. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Fast.

© André Schulze

Von Thomas Staudt

Niesky. So, nur noch die Klebestreifen entfernen – fertig. Roland Böthig und Ingo Noack von der Firma Schönlein Verkehrstechnik stehen an diesem Donnerstag auf Höhe der Nieskyer Aral-Tankstelle auf der S 122, die weiter stadteinwärts Görlitzer Straße heißt, in der glühenden Mittagshitze. Gerade haben sie die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, die nie wieder so weiß sein werden wie jetzt. Nun nur noch ein paar Restarbeiten, dann ist das erneuerte Teilstück fertig. Eine Stunde später sagt Bauleiter Ralf Ehrlich von der STB See, er hoffe, dass der knapp 300 Meter lange Abschnitt bis spätestens Dienstag nächster Woche freigegeben wird. Das ist am Freitag schon überholt. Das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) gibt den Abschnitt bereits im Laufe des Freitags frei.

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Was bedeutet das für alle, die die Nieskyer Ausfallstraße Richtung Autobahn oder Richtung Görlitz häufig nutzen? Vorerst nicht viel oder besser: noch nicht alles. Die Tankstelle ist nun wieder von Niesky aus erreichbar. Das Abbiegen von und nach Niesky von oder auf die B 115 ist ebenfalls wieder möglich. Alles andere bleibt wie gehabt. Denn einen Steinwurf weiter wird immer noch an der Jänkendorfer Kreuzung gebaut. Dort entsteht ein Bypass, der, vor allem bei Autobahnsperrungen, den Verkehr flüssiger von der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf über die S 122 auf die B 115 Richtung Kodersdorf und zur dortigen Autobahnanschlussstelle leiten soll. Zwischen beiden Anschlussstellen liegt der Tunnel Königshainer Berge, der in Abständen zur Wartung gesperrt werden muss.

Die 1,35 Millionen Euro teuren Bauarbeiten laufen gut, so Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert. Einer Freigabe zum 31. Juli stehe nichts im Wege. Bis dahin bleibt die Baustellenampel und die halbseitige Sperrung im Bereich der Kreuzung. Schon früher wird die S 122 von der Jänkendorfer Kreuzung Richtung A 4 wieder befahrbar sein. Dort wird noch bis Ende Juni gearbeitet.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten auch im August noch nicht. Nach einiger Zeit müssten die endgültigen Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden, sagt Roland Böthig. Die jetzigen werden „abgefahren“ oder der Regen wäscht sie wieder weg. Die dauerhaften würden auf dem frischen Asphalt gar nicht halten, so Böthig.