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Görlitz

Görlitzer Unternehmen unterstützen Ursu

Mit einer Erklärung im Netz für Weltoffenheit positioniert sich die Wirtschaft quasi für den CDU-Mann.

CDU_Kandidat Octavian Ursu (rechts) hatte sich im Wahlkampf mehrfach mit Wirtschaftsvertretern getroffen, hier mit Energy-Saxony-Geschäftsführer Lukas Rohleder.
CDU_Kandidat Octavian Ursu (rechts) hatte sich im Wahlkampf mehrfach mit Wirtschaftsvertretern getroffen, hier mit Energy-Saxony-Geschäftsführer Lukas Rohleder. ©  Nikolai Schmidt

Keine Zäune innerhalb Europas, Weltoffenheit, Fachkräfte, deren Herkunft nicht entscheidend ist. Das ist es, was Görlitzer Unternehmen wollen. Sie erklären das anlässlich der OB-Wahl am Sonntag in einem Bekenntnis, das namhafte Unternehmen wie Autohaus Büchner, Bombardier, Brandschutztechnik Görlitz, KMI, Infotech, Draht- und Hanfseilerei, Brewes, Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz, Metallbau Schubert oder Niederschlesische Wurstmanufaktur unterzeichnet haben. Gepostet hat es Lutz Kühne von der Werbeagentur Die Partner, zugleich Vorstand des Unternehmerverbandes Görlitz.

Obwohl namentlich nicht erwähnt, kommt es einer Unterstützung Octavian Ursus gleich. Denn die Görlitzer werden aufgerufen, einem toleranten und weltoffenen Görlitz ihre Stimme zu geben. „Wir wünschen unserer Stadt ein weiterhin positives Gesicht“, heißt es. Von einer erfolgreichen Görlitzer Wirtschaft ist die Rede, die zunehmend von IT- oder Medizintechnik bereichert wird. Durch Unternehmensansiedlungen und Wachstum ansässiger Firmen würden Fachkräfte dringend benötigt. „Wir werben um die besten Köpfe. Der Herkunft unserer neuen Mitarbeiter ist dabei nicht entscheidend.“ Gastfreundschaft, die man auf Reisen erlebe, wolle man ebenso Kunden hier in Görlitz bieten.

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