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Görlitzerin um über 10 000 Euro betrogen

Aktuell treiben Trickbetrüger in der Region ihr Unwesen und erleichtern hilflose und leichtgläubige Menschen um Geld und Wertgegenstände.

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© Fabian Schröder

Görlitz. Am Dienstagnachmittag wurde eine 81-jährige Görlitzerin mit einer Geldübergabemasche ausgetrickst. Erleichtert wurde sie um einen Betrag über 10 000 Euro, den sie einer unbekannten Frau mit schwarzen Haaren übergab.

Seit Montag gehen bei der Polizei vermehrt Anzeigen gegen Trickbetrüger ein, wobei die Dunkelziffer von nicht gemeldeten Vorfällen weitaus höher ist. Das Telefon und die Gutgläubigkeit älterer Menschen sind dabei die stärksten Waffen der Täter. Die Maschen sind vielfältig, um an das Geld oder die Wertgegenstände der Opfer zu gelangen.

In den aktuell gemeldeten Fällen geben sich die Betrüger perfiderweise selbst als Polizisten aus. Diese überreden ihre Opfer zu einer Geldübergabe mit dem Versprechen der Rückerstattung. Eine weitere Variante ist die Inspizierung der Wohnung nach einem fingierten Einbruch. Dabei werden die Personen aufgefordert nachzusehen, ob sich noch alles an seinem rechten Platz befindet. Bei dieser Gelegenheit werden Wertgegenstände wie Schmuck oder Bargeld entwendet.

Aufgrund der aktuellen Vorfälle in der Oberlausitz warnt die Polizei und rät Vorkehrungen zu treffen. Eine Möglichkeit ist, Familienangehörige und Freunde zu informieren, die in die Zielgruppe der Täter fallen. Bei eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit Betroffener sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum Beispiel kann der Zugang zu größeren Bargeldbeträgen eingeschränkt werden.

Bei Zweifel soll man sich direkt an die Polizei wenden. Diese würde laut Pressesprecher nie so vorgehen wie oben beschrieben und kann gegebenenfalls schnell reagieren. (szo)