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Goldiger Nachwuchs im Dresdner Zoo

Zwei kleine Goldtakine tollen durch das Außengehege – und erobern die Herzen der Besucher.

© Tino Plunert

Sie springen, klettern, rennen herum, bleiben aber immer in der Nähe ihrer Mütter. Verständlich, schließlich sind die beiden kleinen Goldtakine erst wenige Tage alt. Aang ist am 26. Februar geboren, sein Halbbruder Aiguo erst am letzten Sonntag. Kleine Stars sind sie aber schon jetzt. Immer wieder bleiben Besucher stehen und schauen ihnen zu. „Es ist schön, dass wir zwei Jungtiere haben. So können die miteinander spielen“, sagt Thomas Brockmann vom Dresdner Zoo. Die beiden fallen auch dadurch auf, dass sie anders als ihre Eltern dunkelbraunes Fell haben. Das wird erst mit Erreichen des zweiten Lebensjahres so strohblond sein, wie das von Vater Shen.

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Im Dresdner Zoo freut man sich über den dritten Zuchterfolg in Folge. Zumal diese Takinart als gefährdet gilt. In ihrem natürlichen Verbreitungsraum in China leben nur noch etwa 6 000 Tiere. In ihrer Heimat genießen die ziegenverwandten Huftiere deshalb den gleichen Schutzstatus wie der Große Panda, mit dem sie sich den Lebensraum teilen.

In Zoos sind Goldtakine noch selten. In Deutschland gibt es sie neben dem Dresdner Zoo nur im Tierpark Berlin und in ganz Europa nur in acht Zoos. Einer davon wird vielleicht in Zukunft auch das Zuhause von Aang und Aiguo. Zunächst können sich aber erst einmal die hiesigen Zoobesucher an ihnen erfreuen. Auf die wartet bei den Trampeltieren weiterer Nachwuchs. Dort ist am 1. März Hengstfohlen Akan geboren. (SZ/bb)