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Grafikmarkt in Radebeul

Bereits zum 40. Mal zeigen und verkaufen Künstler ihre Werke.

Am 20. Oktober 1979 standen 24 Künstler im Festsaal des Radebeuler Rathauses. Ihre Grafiken hatten sie auf Holztischen und an Wäscheleinen platziert, und die Besucher des ersten Radebeuler Grafikmarktes warteten schon im Treppenhaus in langer Schlange, um eines der Originale zu ergattern. Inzwischen findet der Radebeuler Grafikmarkt bereits zum 40. Mal statt und ist damit Sachsens ältester Markt dieser Art, der in lückenloser Folge veranstaltet wurde.

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Die Zahl der Aussteller ist mittlerweile deutlich gewachsen. An diesem Sonntag kommen über 100 Künstler in die Elbsporthalle nach Kötzschenbroda. An ihren Ständen bieten sie Druckgrafiken, Collagen, Zeichnungen, Aquarelle, Scherenschnitte, Fotografien und jede Menge mehr an. Außerdem werden Arbeiten aus den Nachlässen verstorbener Künstler verkauft. Die Preise liegen in einer Spanne von einem bis 1 000 Euro.

Die Künstler sind an diesem Tag selbst vor Ort und kommen gerne mit den Gästen ins Plaudern. Bei Schauvorführungen erleben die Besucher, wie eine Grafik entsteht oder Bilderrahmen vergoldet werden. Erstmals präsentieren Studenten der Dresdner Kunsthochschule traditionelle und aktuelle Drucktechniken. Eine Jubiläumsausstellung erinnert mit Fotos und Dokumenten an die 40-jährige Geschichte des Radebeuler Grafikmarktes. (SZ/nis)

Der Grafikmarkt hat am Sonntag von 10 bis 18 Uhr in der Elbsporthalle an der Festwiese in Kötzschenbroda geöffnet. Der Eintritt ist frei.