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Grapsch-Angriff bei Aftershow-Party

Der Asylbewerber aus Pakistan soll im März 2016 eine Tänzerin bedrängt haben. Erst als die Amerikanerin ihn laut anschrie, habe er von ihr abgelassen.

© Fabian Schröder

Dresden. Ein 30 Jahre alter Angeklagter steht seit Montag wegen sexueller Nötigung vor dem Amtsgericht Dresden. Der Asylbewerber aus Pakistan soll im März 2016 eine Tänzerin bedrängt haben – gegen 3.30 Uhr auf der Toilette.

Der Mann habe sich mit der Frau bei der Aftershow-Party nach einer Tanzpremiere im Festspielhaus Hellerau unterhalten und sei der 26-Jährigen dann auf die Behindertentoilette gefolgt, habe die Tür verschlossen, sie begrapscht und versucht, sie zu küssen. Erst als die Amerikanerin ihn laut anschrie, habe er von ihr abgelassen.

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Der Angeklagte sagte, er habe möglicherweise ein Signal der Frau falsch verstanden und sei ihr gefolgt. Er habe ihr jedoch nur die Hand auf die Schulter gelegt, sie nicht körperlich bedrängt und nicht die Tür verschlossen. Die 26-Jährige bestätigte die Vorwürfe. Ihre damalige Mitbewohnerin sagte, die Tänzerin sei auch am nächsten Tag sehr verstört gewesen, weshalb sie mit ihr zur Polizei gegangen sei. Der Prozess wird fortgesetzt. (SZ/lex)