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Graupaer Bach wird flutsicher

Die Schäden vom Hochwasser werden nun beseitigt. Bald könnte das Gewässer auch offengelegt werden.

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Sarah Grundmann

Auch durch Pillnitz wälzten sich zur Flut 2013 braune Wassermassen. Besonders prekär war die Lage zwischen Söbrigener und Lohmener Straße, wo sich das Wasser im Graupaer Bach so weit zurückstaute, dass dieser über seine Ufer trat. Nun rücken dort Bauleute an, das Umweltamt lässt die Hochwasserschäden beseitigen und will außerdem dafür sorgen, dass das Wasser in einem weiteren Ernstfall besser ablaufen kann. Die rund 230 000 Euro Baukosten werden komplett von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) übernommen.

Dafür wird der Bach zwischen Lohmener Straße und Schöpsdamm beräumt, ein Fanggerät für Treibgut wird saniert. Auch Röhrichtpflanzen werden entfernt, nach Abschluss der Arbeiten werden sie allerdings wieder eingesetzt. Außerdem werden die Uferböschungen abgeflacht. „Mit den jetzigen Bauarbeiten wird das Abflussvermögen wiederhergestellt und der Hochwasserschutz verbessert. Nach der Ertüchtigung ist der Gewässerabschnitt bei künftigen Hochwasserereignissen besser aufgestellt“, sagt Abteilungsleiter Harald Kroll vom Umweltamt. Während der Bauzeit kann es auf der Lohmener Straße zu Einschränkungen kommen. Bis Mitte November sollen die Arbeiten beendet sein.

Doch danach könnten auf die Pillnitzer weitere Baumaßnahmen zukommen. Denn das Sächsische Bau- und Immobilienmanagement (SIB) plant, den Bach zwischen Söbrigener und Lohmener Straße offen zu legen, auch im Mündungsbereich könnte das Gewässer bald für alle Dresdner sichtbar sein. Wann die Arbeiten hierfür beginnen, ist allerdings noch unklar.