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Pirna

Graupas brüchigste Ecke

Kein Hingucker: die Mauer im Graupaer Ortszentrum. Es gibt aber Pläne für das private Areal.

Die Mauer in der Ortsmitte von Graupa hat schon mal bessere Tage gesehen.
Die Mauer in der Ortsmitte von Graupa hat schon mal bessere Tage gesehen. © Mareike Huisinga

Die Ecke Badstraße/Lohengrinstraße in der Ortsmitte von Graupa ist nicht unbedingt die schönste Visitenkarte des Dorfes.  Die Mauer am Gehweg bröckelt an vielen Stellen, sodass die Steine bereits erkennbar sind. Bröselige Reste liegen auf dem Fußweg herum. Gernot Heerde, Ortsvorsteher von Graupa,  kennt das Problem. "Der Ortschaftsrat ärgert sich auch darüber", sagt er freimütig. Allerdings seien dem Rat die Hände gebunden,  denn bei dem Areal handelt es sich um Privateigentum. "So lange keine Gefahr von der Mauer, beziehungsweise von dem Grundstück ausgeht, können wir nichts machen", erläutert Heerde. 

Besitzer des Grundstückes ist eine Erbengemeinschaft, deren Mitglieder in ganz Deutschland verteilt sind. "Wir haben Kontakt. Es sollen Wohnungen auf dem Grundstück gebaut werden. Der Bauantrag wurde aber noch nicht gestellt", informiert der Ortschef. 

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Derzeit kann auf dem Areal hinter der Mauer auf eigene Gefahr geparkt werden. (hui)

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