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Görlitz

Grenzüberschreitender Bus soll an den See

Die Buslinie P könnte von Zgorzelec neue Ziele anfahren, etwa den Berzi. Auch Kurzstreckentarife sind denkbar.

Der Hafen im ´Tauchritz am Berzdorfer See © SZ-Archiv/ Nikolai Schmidt

Der grenzüberschreitenden Buslinie P stehen in nächster Zeit wahrscheinlich Veränderungen bevor. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern aus Görlitz und Zgorzelec sowie des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) im Rahmen des EU-Projektes „Transborders“ in dieser Woche.

Die Linie P soll auch künftig das Bindeglied zwischen beiden Städten sein – und möglicherweise auch von diesen bezahlt werden. Bisher wurde sie über den Zvon finanziert. „Das ist daraus entstanden, dass es in Görlitz keine Zugverbindung mehr zwischen Deutschland und Polen gab“, sagt Zvon-Sprecherin Sandra Trebesius. Ihr Unternehmen habe diese Lücke ab Dezember 2007 mit der Buslinie P geschlossen und das Reisen zwischen den Ländern damit weiter möglich gemacht. Inzwischen gibt es aber in Görlitz täglich 26 Zugverbindungen über die Neiße. „Nun ist die Linie P nicht mehr notwendig, um die Bahnhöfe zu verbinden, stattdessen kann sie in den Stadtverkehr integriert werden“, sagt Sandra Trebesius.

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Ein möglicher Start wäre eine Verbindung von Zgorzelec an den Berzdorfer See in der Badesaison. „Dazu wird nun der Fahrplan der Linie P geprüft und nach Möglichkeit angepasst“, erklärt die Sprecherin. Wichtig sei, eine tarifliche Lösung zu finden: „Wir brauchen zum Beispiel einen Kurzstreckentarif, der über beide Stadtgebiete gültig ist.“ Letztlich sei das Treffen in dieser Woche ein gutes erstes Gespräch gewesen: „Nun müssen die Fachleute bei den Punkten Fahrplan und Tarif aktiv werden und mögliche Modelle entwickeln.“

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