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Deutschland & Welt

Greta kommt ein bisschen spät

Am Montag beginnt in Madrid die Weltklimakonferenz. Zu der hat sich auch die Klimaaktivistin Thunberg angekündigt. Aber noch ist sie auf hoher See.

Greta Thunberg verlässt am 13. November an Bord des Katamarans "La Vagabonde" die USA in Richtung Europa.
Greta Thunberg verlässt am 13. November an Bord des Katamarans "La Vagabonde" die USA in Richtung Europa. © Rob Ostermaier/The Virginian-Pilot/AP/dpa

Stockholm. (dpa) - Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg rechnet damit, bereits am Dienstag wieder europäischen Boden unter den Füßen zu haben. Derzeit erwartete Ankunftszeit des Katamarans "La Vagabonde" in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sei Dienstagmorgen, schrieb die 16-Jährige am späten Samstagabend auf Twitter. Das Schiff soll demnach den Hafen Doca de Alcântara direkt hinter der Brücke des 25. Aprils anlaufen. 

Klappt das, würde Thunberg noch etwas Zeit haben, um zur bis zum 13. Dezember laufenden Weltklimakonferenz im 600 Kilometer entfernten Madrid weiterzureisen. Die Konferenz beginnt am Montag.

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Thunbergs zweiter Transatlantik-Törn hätte dann diesmal knapp drei Wochen gedauert. Der norddeutsche Segelprofi Boris Herrmann und sein Co-Skipper Pierre Casiraghi hatten sie auf der Hinfahrt im August mit einer Hochsee-Rennjacht in nur 14 Tagen über den Ozean gebracht.

Die junge Schwedin war unter anderem für die in Santiago de Chile geplante Weltklimakonferenz nach Amerika gereist, die dann wegen der Proteste in Chile jedoch nach Madrid verlegt wurde. Deshalb segelt Thunberg zurück. Sie hofft, sowohl bei der Konferenz als auch bei einem großen Klimaprotest in der spanischen Hauptstadt am Freitag dabei sein. (dpa)

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