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Großenhain

Fleischerei hat Montag doch geschlossen

Auch im Geschäft von Bernd Gawalski ging es aufgrund des österlichen Jo-Jo in den vergangenen Tagen hoch her. Der Großenhainer bittet um Verständnis.

Nun hat er wieder gut lachen: Nachdem er mehrmals umplanen musste, kann der Großenhainer Fleischermeister Bernd Gawalski sein Geschäft wie gewohnt am Gründonnerstag öffnen.
Nun hat er wieder gut lachen: Nachdem er mehrmals umplanen musste, kann der Großenhainer Fleischermeister Bernd Gawalski sein Geschäft wie gewohnt am Gründonnerstag öffnen. © Foto: Kristin Richter

Großenhain. Ein Hin und Her, mit welchem so keiner gerechnet hat. Nachdem die Bund-Länderkonferenz zunächst entschieden hatte, eine österliche Ruhepause über das gesamte Land verhängen zu wollen, gerieten auch Großenhains Supermärkte, Bäcker und Fleischer mächtig unter Druck. "Wir haben am Dienstag innerhalb von wenigen Stunden den gesamten Lieferplan umgelegt", beschreibt John Scheller den logistischen Supergau. Was der Betreiber von drei Edeka-Märkten in Radeberg, Dresden und Großenhain zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnte: Am Mittwochmittag würde alles wieder zurückgedreht werden müssen, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel die nächtlichen Beschlüsse völlig überraschend wieder ad acta legte.

Eine Prozedur, die auch Bernd Gawalski vollführen musste. Wie der Großenhainer Fleischermeister im SZ-Gespräch erklärte, werde er nun seinen Laden auf der Elsterwerdaer Straße am Gründonnerstag statt wie angekündigt am Montag öffnen. Die Röderstädter Hausfrau und all jene, die im Traditionsgeschäft auch Produkte des frisch gelieferten, ostdeutschen Leicoma-Schweins erwerben wollen, könnten das wie gewohnt tun.

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