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Vermisster Tourist nach 19 Stunden in der Ägäis gerettet

Drei Touristen gingen in Griechenland trotz starken Windes schwimmen und wurden ins offene Meer getrieben. Einer von ihnen schwamm fast einen Tag lang um sein Leben.

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Von drei Touristen konnten zwei gerettet werden, der dritte wird noch vermisst.
Von drei Touristen konnten zwei gerettet werden, der dritte wird noch vermisst. © Symbolbild/Mark Baker/AP/dpa

Athen. Großes Glück im Unglück hatte ein Tourist, der seit Samstag in der Ägäis vermisst wurde: Ein vorbeifahrender Frachter entdeckte den Mann am Sonntag 14 Seemeilen vor der griechischen Halbinsel Chalkidiki im offenen Meer. Der Tourist aus Nordmazedonien war zusammen mit zwei Freunden bei starkem Wind und Wellen schwimmen gegangen, wie das das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Küstenwache berichtete.

Die Wellen und die Strömung hätten das Trio ins offene Meer getrieben. Der Gerettete habe dann 19 Stunden lang im Meer geschwommen. Ein Tourist wird noch vermisst, eine umfangreiche Suchaktion dauerte am Sonntagnachmittag an. Ein Surfer hatte den dritten Schwimmer entdeckt und ihn am Samstag in Sicherheit gebracht, berichtete das Staatsfernsehen weiter.

In fast ganz Griechenland haben am Wochenende starke Unwetter, Winde und Regenfälle für Probleme gesorgt. Viele Einwohner hießen die starken Regenfälle aber willkommen. In Griechenland hatte die Waldbrandgefahr zuletzt stark zugenommen, nachdem es längere Zeit sehr heiß und trocken war. Am vergangenen Donnerstag hatte die Feuerwehr 378 Waldbrände binnen sieben Tagen gemeldet. Nach den Unwettern ist die Brandgefahr den Behörden zufolge vorerst nur noch gering. (dpa)

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