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Grimme-Preis für Ehrenhain-Doku

In dem jetzt ausgezeichneten TV-Zweiteiler über den Zweiten Weltkrieg spielt die Gedenkstätte eine wichtige Rolle.

© rbb/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Zeithain. Die zweiteilige Fernsehdokumentation „Schatten des Krieges“ der Regisseure Artem Demenok und Andreas Christoph Schmidt wird mit dem renommierten Grimme-Preis ausgezeichnet. Im zweiten Teil dieser Doku spielt die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain eine herausgehobene Rolle. Der Film mit dem Titel „Das vergessene Verbrechen“ behandelt das Sterben von drei Millionen Sowjet-Soldaten in Kriegsgefangenenlagern der Wehrmacht. Die Gedenkstätte hat Regisseur Andreas Christoph Schmidt bei seiner Arbeit in Zeithain wissenschaftlich beratend unterstützt.

Der erste Teil der Doku trägt den Titel „Das sowjetische Erbe“ und erzählt vom Deutsch-sowjetischen Krieg 1941 bis 45 aus sowjetischer und russischer Sicht. Wie in der ehemaligen Sowjetunion trägt in der heutigen Russischen Föderation der Sieg im sogenannten Großen Vaterländischen Krieg maßgeblich zur nationalen Identität bei. Im Vordergrund stehen dabei Helden und Mythen, weniger die Wissensvermittlung über die tatsächlichen Kriegsgeschehnisse. An einer angemessenen Erinnerung an die mehr als fünf Millionen Rotarmistinnen, die in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten waren, fehlt es bis heute sowohl in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion als auch in Deutschland.

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