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Grippewelle ebbt langsam ab

Die Zahl der Fälle im Landkreis Bautzen geht zurück. Auch aus den Krankenhäusern der Region kommt jetzt Entwarnung.

© dpa

Bautzen. Bei der Grippewelle scheint das Schlimmste überstanden zu sein. In der vergangenen Woche wurden dem Gesundheitsamt 152 neue Fälle im Landkreis Bautzen gemeldet. Ein vergleichsweise moderater Zuwachs. Noch Anfang März kamen pro Woche mehr als 500 neue Infekte hinzu. Insgesamt sind damit seit Beginn der Erkältungswelle rund 3 360 Personen nachweislich an Grippe erkrankt.

Dass die Zahl der Kranken zurückgeht, merken auch die Ärzte in den Krankenhäusern. Noch Anfang März hatten die Oberlausitz-Kliniken Alarm geschlagen, weil alle Betten belegt und viele Mitarbeiter erkrankt waren. Eine Station musste deshalb sogar geschlossen, länger geplante Operationen abgesagt werden. Inzwischen hat sich die Situation entspannt, erklärt Klinik-Chef Reiner E. Rogowski. Die Belegung der beiden Krankenhäuser in Bautzen und Bischofswerda liegt jetzt bei 75 Prozent. Zum Vergleich: Anfang März war die Klinik in Bautzen zu 85 Prozent ausgelastet, dabei gelten 80 Prozent als Maximum dessen, was eine Klinik leisten kann. Dahinter steckte allerdings nicht allein die Grippewelle. An den frostig-kalten Tagen waren auch viele Patienten mit Kreislaufproblemen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten eingeliefert worden. Die verschobenen Operationen können jetzt stattfinden. Auch deshalb, weil der Krankenstand beim Personal zurückgegangen ist. (SZ/mho)

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