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Grippewelle schwächt RB Leipzig

Der Zweitliga-Spitzenreiter muss gegen den TSV 1860 München auf ein Duo verzichten. Der Einsatz eines weiteren Trios steht auf der Kippe.

© dpa

Der Fußball-Zweitliga-Tabellenführer RB Leipzig ist vor dem Heimspiel am Sonntag von 13.30 Uhr an gegen den TSV 1860 München von einer Grippewelle erfasst worden. Linksverteidiger Marcel Halstenberg und Stürmer Marcel Sabitzer fallen auf alle Fälle aus. Bei Torhüter Peter Gulacsi, Stefan Ilsanker und Kapitän Dominik Kaiser steht der Einsatz noch auf der Kippe, sagte Trainer Ralf Rangnick am Freitag. „Der Verdacht liegt nahe, dass das mit der Reise und den Wetterverhältnissen in Freiburg zusammenhängt.“ Seine Mannschaft hatte am Montagabend das Spitzenduell beim Tabellenzweiten SC Freiburg im heftigen Schneetreiben mit 1:2 verloren. Sie kassierte die erste Niederlage nach davor drei Erfolgen hintereinander.

Aufgrund der vielen Fragezeichen im Kader konnte der 57-Jährige kaum etwas über seine Startelf gegen die Löwen sagen. Fest steht bloß: Stürmer Davie Selke ersetzt den gelbgesperrten Yussuf Poulsen. „Auch wenn Davie in den vergangenen Partien weniger zum Einsatz kam, bin ich von seinen Qualitäten überzeugt. Er bringt sehr viele Voraussetzungen für einen guten Stürmer mit, die er nun wieder selbstbewusst auf dem Platz abrufen muss“, sagte der RB-Coach über den 21-Jährigen, der seinen letzten Treffer im November erzielte. Trotz der vielen Ausfälle will Rangnick die Heimserie von fünf Siegen in den vergangenen Spielen weiter ausbauen. „Wir haben den Kader, der uns in die Lage versetzt, die Ausfälle zu kompensieren.“

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Der wieder erstarkte Gegner aus der Bayern-Hauptstadt holte zehn Punkte aus den vergangenen vier Duellen und verließ mit drei Triumphen in Folge in den vergangenen Tagen die Abstiegsplätze, steckt aber als Tabellen-15. weiter im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir treffen auf einen Gegner, der mit sehr viel Selbstvertrauen zu uns reist. Er hat natürlich eine breite Brust und mit Benno Möhlmann außerdem einen sehr erfahrenen Trainer, der weiß, worauf es ankommt“, warnte Rani Khedira, der in den vergangenen Monaten intensiv an sich arbeitete und seine Einsatzzeiten nutzte. Das Hinspiel endete 2:2. (dpa/sid)