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Grippewelle trifft den Landkreis nur schwach

Etwa 400 Influenza-Fälle wurden in Meißen registriert. Besonders betroffen sind kleine Kinder und junge Erwachsene.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolfoto)

Landkreis. Dem ersten Anschein nach kommt der Landkreis in der diesjährigen Grippesaison glimpflich davon. In den ersten neun Wochen dieses Jahres wurden 405 Influenzafälle labordiagnostisch bestätigt, informierte Amtsärztin Petra Albrecht auf Nachfrage der SZ. Eine Auswertung könne zwar noch nicht erfolgen, da die Influenzasaison noch nicht abgeschlossen ist, sagte sie. Allerdings sprechen die Zahlen bislang eine deutliche Sprache.

In den ersten drei Januarwochen beispielsweise wurden im Landkreis jeweils höchstens zehn neue Grippefälle registriert, heißt es vom epidemiologischen Informationsdienst des Freistaates. In der achten Kalenderwoche wurde ein Höchststand von 94 Neuerkrankungen angezeigt, vergangene Woche sank die Zahl aber bereits wieder. Zum Vergleich: In ganz Sachsen wurden in diesem Jahr bereits mehr als 11 000 Influenzafälle registriert. Besonders hart traf es zuletzt den Landkreis Leipzig mit mehr als 600 Neuerkrankungen in einer Woche, in der Stadt Leipzig waren es sogar knapp 850.

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Im gesamten vergangenen Jahr wurden laut der Meißner Amtsärztin etwa 1 880 Influenzafälle registriert. In ganz Sachsen waren es knapp 47 700. Der Großteil der Betroffenen war laut dem epidemiologischen Informationsdienst nicht gegen Influenza geimpft. Am meisten betroffen waren Erwachsene zwischen 25 und 44 Jahre, Klein- und Grundschulkinder.