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Döbeln

Gröbste Löcher in Fahrbahnen gestopft

Die meisten Winterschäden auf den Straßen sind beseitigt, sagt der Referatsleiter. Im Spätsommer soll eine zweite Reparaturrunde starten.

©  dpa / Symbolbild

Mittelsachsen. Die Frühjahresflickung der Straßen in Mittelsachsen ist nahezu abgeschlossen. Seit März wurden allein durch die sechs Straßenmeistereien über 1 000 Tonnen Heißmischgut verarbeitet, um die gröbsten Schadstellen zu beseitigen. 

„Wir denken, dass wir in den Sommerferien mit der ersten Runde der Reparaturen durch sind“, so Dirk Schlimper vom Referat Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung. Fast 170 Tonnen habe jede Meisterei im Schnitt aufgebracht. Dies halte sich zirka auf dem Wert vom vergangenen Jahr. 2018 haben die Meistereien 1 500 Tonnen Heißmischgut auf die Straßen gebraucht.

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Die nächste Runde von Reparaturarbeiten soll im Spätsommer erfolgen. „Vor dem Winter möchten wir noch die neu entstandenen Schadstellen reparieren“, so der Referatsleiter weiter. Ziel dabei ist, dass der Frost keine größeren Schäden verursachen kann. Unabhängig davon werden bei Bedarf gefährliche Schadstellen durch die Straßenaufsicht beseitigt. 

Schlimper erklärt, dass die Straßenmeister zweimal in der Woche das rund 1 600 Kilometer lange Netz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen vollständig befahren. Er betont, dass die Reparaturen auf einzelnen Straßen aufgrund des Zustandes immer schwieriger werden.

 „Wir erhalten bei schlechten Abschnitten Beschwerden, dass es mit Löchern zuvor besser war als nun mit den Flicken. Aber es ist technologisch mitunter nicht anders möglich“, so Schlimper. Positiv sei, dass in diesem Jahr insgesamt gut zehn Kilometer Kreisstraßen gebaut werden. (DA/vt)