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Größere Eisfläche auf Altmarkt geplant

Das Winterevent soll wachsen. Weil 2020 gebaut wird, muss ein anderer Platz gefunden werden. Auch für den Striezelmarkt.

© Robert Michael

Von Nora Domschke

Nach fünf Jahren ist in diesem Jahr die Konzession für das Winterevent auf dem Altmarkt abgelaufen. Bevor die Stadt die Veranstaltung neu ausschreibt, soll es einige Änderungen am Konzept geben. So ist geplant, die Eislauffläche zu vergrößern. Bislang konnten die Dresdner auf dem Altmarkt nur 400 Quadratmeter zum Schlittschuhlaufen nutzen. In anderen Städten steht bei ähnlichen Veranstaltung deutlich mehr Eisfläche zur Verfügung, in Leipzig etwa ist sie doppelt so groß. Auf dem Altmarkt scheiterte eine größere Eisbahn bislang am Platz. Die Veranstalter durften nur 3 500 Quadratmeter des 10 000 Quadratmeter großen Altmarktes nutzen.

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Die Stadtverwaltung will die Fläche für den Winterzauber nun auf 5 800 Quadratmeter erweitern. Auch deshalb, weil die Veranstaltung auf der großen Fläche des Altmarktes relativ verloren wirken würde, heißt es in der Vorlage, die am Dienstag im Ortsbeirat Altstadt vorgestellt wurde. Darin ist unter anderem auch vermerkt, dass auf die Rutschbahn verzichtet werden sollte. Zum einen, weil die unverkleidete Anlage optisch nicht schön ist. Zum anderen sei sie eher spärlich genutzt worden. Deshalb soll sie zugunsten einer größeren Eisfläche und Eisstockbahn weichen.

Die Veranstaltung „Dresdner Winterzauber“ findet seit 2014 jeweils sechs Wochen von Januar bis März statt; jährlich kamen bis zu 300 000 Besucher. Auf Nachfrage der Ortsbeiräte teilten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit, dass es bereits Interessenten für künftige Winterevents gebe. Wer den Zuschlag bekommt, muss sich zunächst mit einem Vertrag für die Jahre 2019 und 2020 begnügen. Danach wird der Altmarkt zur Großbaustelle. Zehn Jahre nach dem letzten Umbau sollen neue Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser verlegt werden, damit die unzähligen Kabelbrücken auf dem Striezelmarkt verschwinden. Wo die Veranstaltungen während der Bauzeit stattfinden, sei noch offen. Als Alternative sei der Ferdinandplatz im Gespräch. Dorthin musste der Striezelmarkt bereits beim letzten Umbau 2007 ausweichen.