merken

Grohmannstraße bleibt länger offen

Für Bauarbeiten sollte die Trasse ab dem 3. April gesperrt werden. Doch nun gibt es einen Weg, den Engpass vorerst zu vermeiden.

© SZ/Thomas Möckel

Von Thomas Möckel

Pirna. Am Mittwoch verkündete die Stadt, dass die Grohmannstraße in der Pirnaer Innenstadt ab 3. April gesperrt wird – um die Nachricht nur einen Tag später wieder zu revidieren. Nach den neuesten Plänen wird der Engpass nun doch nicht so lange bestehen, wie ursprünglich vorgesehen. Die beauftrage Baufirma sowie die Stadtverwaltung, so verlautet es aus dem Rathaus, hätten einen Weg gefunden, die Fahrbahn der Grohmannstraße für den Durchgangsverkehr länger freizuhalten. Das heißt: Die Trasse bleibt bis nun bis zum 26. April passierbar.

Anzeige
Sachsen krempelt die #ärmelhoch
Sachsen krempelt die #ärmelhoch

Die Corona-Schutzimpfung ist gestartet. Zunächst allerdings nur für Menschen, die zur Gruppe der höchsten Priorität gehören.

Erst danach wird die Strecke zwischen dem Kreisverkehr am Dohnaischen Platz und der Klosterstraße abgeriegelt. Dann tritt auch die in der SZ vom Donnerstag angekündigte Umleitung in Kraft.

Generell bleibt es dabei, dass die Stadt ab 3. April Flutschäden von 2013 an Gehwegen und Fahrbahn beseitigen lässt. Fachleute werden auf den Fußwegen Platten- und Pflasterflächen neu ausrichten und im Niveau anpassen. Auf der Straße selbst müssen der Asphalt und in einem Teilstück auch die Tragschicht erneuert werden. Betroffen davon ist ein etwa 30 Meter langer Abschnitt in Höhe des Klostergäßchens, in dem umfangreichere Arbeiten nötig sind.

Wenn diese Arbeiten anstehen, wird der Verkehr vom Dohnaischen Platz über die Bahnhofstraße, Lauterbachstraße und Klosterstraße umgeleitet. Dafür wird der Teil der Lauterbachstraße zwischen Garten- und Klosterstraße dann in umgekehrter Richtung als üblich zur Einbahnstraße. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sowohl das Parkhaus Altstadt an der Grohmannstraße als auch der öffentliche Parkplatz an der Ecke Grohmannstraße/Klosterstraße durchgängig erreichbar bleiben. Und um sicherzustellen, dass der vordere Teil der Gartenstraße und die Jacobäerstraße als wichtige Ein- und Ausfahrten für Lieferanten frei bleiben, haben die Planer das Bauvorhaben an der Grohmannstraße in drei Abschnitte unterteilt. Darüber hinaus können Anlieger sowie Gewerbetreibende und deren Kundschaft die Grundstücke im Baubereich stets zu Fuß erreichen. Gleiches gelte nach Auskunft des Rathauses auch für Wohnhäuser und Geschäfte.

Um einer möglichen Staufalle vorzubeugen, bleibt aber trotz Umleitung die wichtige Verbindung von der Klosterstraße über die Grohmannstraße hinunter zur Dohnaischen Straße und weiter zu Brückenstraße diesmal offen, sodass der Verkehr aus der Altstadt auch über diese Strecke abfließen kann. Als die Achse 2016 vorübergehend gekappt wurde, hatte dies ein Verkehrschaos sowie endlose Staus in der Innenstadt ausgelöst.

Die in der nächsten Woche beginnenden Arbeiten an der Grohmannstraße dauern voraussichtlich bis Mitte Juni. Das Vorhaben kostet nach Angaben der Stadt insgesamt 150 000 Euro. Die Summe wird zu 100 Prozent aus dem Fluthilfe-Fonds von Bund und Land gefördert.