Hoyerswerda
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Groß Särchen holt wieder den Wanderpokal

Beim 23. Herbstturnier des TSV Gelb-Blau Wittichenau bleiben die Netzroller die „ewigen Zweiten“.

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© Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Wittichenau. Am Sonnabend spielten beim 23. Volleyball-Herbstturnier des TSV Gelb-Blau Wittichenau in der Mehrzweckhalle die sechs besten Mannschaften des Frühjahrs-Mitternachtsturniers um den begehrten Wanderpokal.

Dr. Uwe Beckel hatte vor 23 Jahren die Idee, in Wittichenau Volleyballturniere durchzuführen, und diese Idee in die Tat umgesetzt. Bereits 23-Mal gab es im Frühjahr ein Mitternachtsturnier mit maximal 16 Teams – die absolute Kapazitätsgrenze. Zum folgenden Herbstturnier wurden immer die dort sechs besten Mannschaften eingeladen, um den begehrten Wanderpokal auszuspielen. So war’s auch diesmal.

Die Vorjahressieger „Die Dresdener“ hatten ein wenig Pech und landeten auf Platz 3. Den Wanderpokal konnte nun schon zum dritten Mal die Mannschaft aus Groß Särchen mit nach Hause nehmen – und der dritte Sieg bedeutete: die Särchener dürfen ihn nun für immer behalten.

Ein bisschen betrübt war Christopher Hess: „Wir als «Netzroller» sind der ewige Zweite. Wir waren so gut in Form .... und habe es wieder einmal nicht geschafft. Das tut weh. Aber wir geben nicht auf. Auf alle Fälle hat es allen Spaß gemacht. Wir werden, da Groß Särchen zum dritten Mal den Wanderpokal gewonnen hat und daher behalten darf, zum 24. Herbstturnier den neuen Wanderpokal spenden – und wollen ihn natürlich sportlich erobern.“

Der Sieger erhielt wie schon seit Jahren die Siegertorte der Konditorei Angelika Kupke. Weiterhin unterstützte auch das Autohaus Schiefelbein das Herbstturnier. Zur Versorgung der Gäste gab es selbst gebackenen Kuchen und Kaffee.

„Wir freuen uns, dass alles so gut gelaufen ist. Ich denke, wir waren wieder gute Gastgeber des Turniers. Für uns ist wichtig der olympische Gedanke, «Dabei sein ist alles». Uns hat es allen Spaß gemacht und ich denke, das ist auch das Wichtigste. Wir freuen uns jetzt schon auf das 24. Turnier“, so Marlies Beckel vom Gastgeber, den „Montagsvolleyballern“.

Endstand

1. Platz Groß Särchen 164:101 Bälle 13 Punkte
2. Platz Netzroller 161:107 Bälle 12 Punkte
3. Platz Die Dresdener 159:144 Bälle 8 Punkte
4. Platz Opas letzte Hoffnung 133:139 Bälle 8 Punkte
5. Platz Montagsvolleyballer 116:150 Bälle 4 Punkte
6. Platz Sprachlos 58:150 Bälle 0 Punkte