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Großbaustelle Annenstraße

Die Anwohner sind über den geplanten Straßenbau informiert worden. Beginn ist aber frühestens im nächsten Jahr.

© Symbolfoto: dpa

Von Frank Korn

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Hartha. In der Annenstraße in Hartha sollen ein neuer Mischwasserkanal verlegt und der Flemmingener Bach saniert werden (DA berichtete). Während der Mischwasserkanal Sache des Abwasserzweckverbandes (AZV) „Untere Zschopau“ ist, werden die Bachsanierung und der anschließende Straßenbau von der Stadt bezahlt. Über das Thema des Straßenbaus informierten Stadtverwaltung und das Ingenieurbüro Glatzer aus Leipzig die Anwohner am Mittwochabend.

Zunächst wird der Mischwasserkanal gebaut. Zielstellung des AZV ist ein Baubeginn im Sommer 2018. Allerdings muss erst die wasserrechtliche Genehmigung vorliegen. „Nach Erteilung dieser Genehmigung erfolgt die Ausführungsplanung und Ausschreibung der Baumaßnahme“, informiert AZV-Geschäftsführerin Ina Wagner die Anwohner in einem Schreiben. Die Sanierung des Flemmingener Baches sowie der Straßenbau sollen in den Jahren 2019 und 2020 folgen. „Voraussetzung dafür ist aber ebenfalls die wasserrechtliche Genehmigung“, sagte Ronald Fischer, Bauamtsleiter der Stadt Hartha.

Für den Straßenbau hatte das zuständige Planungsbüro drei Varianten ausgearbeitet. Diese unterscheiden sich in der Anordnung der Parkplätze sowie in der Gestaltung des Kreuzungsbereiches Annen-/Goethestraße. Eingeteilt ist das Vorhaben in zwei Bauabschnitte. Zunächst soll 2019 von der Karl-Marx- bis zur Goethestraße gebaut werden. 2020 geht es dann von der Goethe- bis zur Gerhart-Hauptmann-Straße sowie im Kreuzungsbereich weiter.

Die Planer stellten zunächst eine Variante mit 28 Stellflächen für Pkw und asphaltierter Straße vor. Der Kreuzungsbereich Annen-/Goethestraße sollte mit einem Natursteingroßpflaster ausgelegt werden. Zudem sollen Gehwegnasen im Kreuzungsbereich dafür sorgen, dass die Fußgänger eine möglichst schmale Fahrbahn überqueren müssen. Diese Variante fand bei den Anwohnern den größten Zuspruch. Allerdings regten sie an, auch den Kreuzungsbereich zu asphaltieren. „Wir nehmen diese Wünsche mit“, erklärte Jürgen Glatzer, Chef des Ingenieurbüros. „Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf etwa 360 000 Euro“, so Glatzer.

Die Straßenbreite beträgt nach dem Umbau wie auch jetzt schon 5,50 Meter. 3,50 Meter sind als Fahrstreifen vorgesehen, zwei Meter für die einseitig angebrachte Parkreihe. Die Gehwege sollen 1,60 bis 1,90 Meter breit sein. „Wir werden die jetzt eingebauten Natursteinborde aufarbeiten und wieder verwenden“, so Jürgen Glatzer.