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Große Nachfrage nach Entschädigung

Kamenz. Viele Bahnfahrer in der Region haben bereits die Entschädigung in Höhe von 50 Euro beantragt, die der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) an Abokunden auszahlt. „Bisher haben rund 900 Stammkunden die Entschädigung in Anspruch genommen“, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper.

Kamenz. Viele Bahnfahrer in der Region haben bereits die Entschädigung in Höhe von 50 Euro beantragt, die der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) an Abokunden auszahlt. „Bisher haben rund 900 Stammkunden die Entschädigung in Anspruch genommen“, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper. Der Verkehrsverbund hat also bisher 45 000 Euro investiert, um die Kundenzufriedenheit wieder herzustellen. Der VVO will sich damit für die andauernden Ausfälle der Städtebahn auf diversen Strecken entschuldigen. Das Geld stammt aus den Entschädigungszahlungen, die die Städtebahn an den VVO entrichtet. Wegen Lokführermangels und in Folge von Baumkollisionen sind seit Mai mehr als 30 000 Streckenkilometer ausgefallen.

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Anspruch auf die Entschädigung haben Bahnkunden mit einer Abo-Monatskarte oder einem Jobticket, die regelmäßig mit der Städtebahn in einer der folgenden Tarifzonen unterwegs sind: Radeberg, Kamenz, Pirna, Bad Gottleuba, Bad Schandau, Neustadt, Altenberg oder Königsbrück. Um die 50 Euro einmalig zu erhalten, muss man bis zum 30. November mit der Städtebahn fahren. Vom Zugbegleiter erhält man dann ein Formular, das man ausgefüllt an den VVO schickt. (SZ/nr)