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Deutschland & Welt

Großeinsatz am Amsterdamer Flughafen

Versehentlich wird in der Maschine einer spanischen Airline eine Entführungswarnung ausgelöst. Die Polizei startet einen Großeinsatz.

Die niederländische Polizei steht am Flughafen Schiphol in Amsterdam - wie sich herausstellt wegen eines Fehlalarms.
Die niederländische Polizei steht am Flughafen Schiphol in Amsterdam - wie sich herausstellt wegen eines Fehlalarms. © AP/dpa/Peter Dejong

Amsterdam. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol ist es am Mittwochabend zu einem Fehlalarm in einem Flugzeug gekommen. Irrtümlich sei die Warnung vor einer Entführung ausgelöst worden, teilte die spanische Fluggesellschaft Air Europa auf Twitter mit. 

Nichts sei passiert, man bitte um Entschuldigung. Passagiere und Besatzung waren auch nach Angaben der niederländischen Polizei in Sicherheit.  Ein Sprecher der betroffenen Fluggesellschaft Air Europa sagte, es habe sich um einen "technischen Fehler" gehandelt. 

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Der niederländische Rundfunk NOS hatte zuvor unter Berufung auf Polizeiquellen gemeldet, der Pilot habe während des Boardings-Prozesses die entsprechende Warnung in Gang setzt. Laut Fernsehsender sollen 27 Passagiere an Bord gewesen sein. Das für einen Teil des Flughafens erlassene Startverbot sollte noch am Mittwochabend wieder aufgehoben werden, wie NOS meldete.

Die spanische Flughafenverwaltungsgesellschaft AENA teilte mit, die für 21.55 Uhr vorgesehene Landung des Fluges UX1094 von Amsterdam nach Madrid werde nun für etwa 23.50 Uhr erwartet. Ursprünglich sollte das Flugzeug um 19 Uhr in Amsterdam abheben, wie die Zeitung "Algemeen Dagblad" schrieb.

Nach Informationen des Blattes war nach dem Fehlalarm ein schwer bewaffnetes Spezialkommando der Polizei ausgerückt. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hatte nach niederländischen Medienberichten bei einer Parteiveranstaltung im Osten der Niederlande gesagt, er hoffe, dass "die Sache gut ausgeht".

Die niederländische Polizei untersucht nun, wie es zu dem Fehler gekommen ist. Vorläufig könne man noch nichts dazu sagen, erklärte ein Sprecher im Fernsehen. Die Deutsche Flugsicherung wollte sich am Donnerstag zu dem Vorfall in den Niederlanden nicht äußern.  (dpa)