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Görlitz

Großeinsatz führt zu zwei Strafanzeigen

Erneut haben an den Übergängen nach Polen 129 Beamte kontrolliert. Es gab kaum Beanstandungen. Für die Polizei ist das ein Erfolg.

Symbolbild
Symbolbild © Archiv/ Marko Förster

Die Polizeidirektion Görlitz führte am Donnerstag einen Fahndungseinsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität entlang der deutsch-polnischen Grenze durch.

Dabei wurden alle Grenzübergänge im Wechsel mit stationären Kontrollstellen besetzt. Unterstützend war im gesamten Einsatzgebiet ein Polizeihubschrauber des Präsidiums der Bereitschaftspolizei eingesetzt.

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129 Beamte kontrollierten im Laufe des Tages insgesamt 603 Personen und 408 Fahrzeuge. Es habe kaum Beanstandungen gegeben, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mit. Die Beamten mussten lediglich zwei Strafanzeigen aufnehmen, einmal wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, einmal wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Beamten hatten in Bad Muskau bei einem 39-Jährigen ein tätowiertes Keltenkreuz entdeckt. Ebenfalls in Bad Muskau stellte sich bei der Kontrolle eines polnischen Autos am Grenzübergang heraus, dass der Fahrzeugführer rund sechs Gramm Cannabis, etwa drei Gramm Amphetamine sowie Utensilien mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln bei sich hatte. Der 25-Jährige wurde angezeigt.

Um 13.55 Uhr stellten Beamte in Zittau auf der Friedensstraße einen 31-jährigen Deutschen fest, welcher zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Auch nach dem Fahrzeugschein seines Autos wurde gefahndet.

Außerdem ahndeten die Polizisten 25 Ordnungswidrigkeiten, überwiegend Verkehrsverstöße sowie eine Trunkenheitsfahrt. So ergab eine Atemalkoholmessung bei einem 52-jährigen VW-Caddy-Fahrer einen Wert von 0,58 Promille. Der Deutsche war am Grenzübergang in Krauschwitz kontrolliert worden.

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