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An der Wallanlage geht es weiter

Zwischen Dresdner und Meißner Straße beginnt diese Woche der nächste Bauabschnitt. Diesmal gibt es keine geplanten Verkehrseinschränkungen.

Erneuert werden im siebenten Bauabschnitt der Arbeiten an der Wallanlage auch die Spielgeräte.
Erneuert werden im siebenten Bauabschnitt der Arbeiten an der Wallanlage auch die Spielgeräte. © Kristin Richter

Großenhain. Kranke Bäume werden gefällt und durch neue ersetzt. Alte Spielgeräte verschwinden, neue werden aufgestellt. Für die Bewässerung der Bäume wird ein Extra-System errichtet. Die Straßenbeleuchtung wird erneuert. Der künftige Geh- und Radweg erhält großformatige Betonplatten bzw. rotes Granitpflaster.

Das alles und noch einiges mehr ist Bestandteil des siebenten Bauabschnitts zur Sanierung der Großenhainer Wallanlage. Er erstreckt sich zwischen der Dresdner Kreuzung und dem Verbindungsweg des bestehenden Rad- und Gehwegs zur Meißner Straße. Dort ist Baugrenze, sodass eine Verlegung des Geschwister-Scholl-Denkmals entfällt.

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Nach jetzigem Erkenntnisstand wird es keine Einschränkungen des Verkehrs auf der B 101 geben müssen. Stattdessen bestehe die Möglichkeit, eine dauerhafte Baustraße entlang der Wallanlage zu errichten. Sie soll überdies verhindern, dass die kleine Parkanlage durch Baufahrzeuge unnötig "zerfahren" wird.

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Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung dem Vorhaben zugestimmt. Eine erste Kostenschätzung beläuft sich auf knapp 950.000 Euro. Im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz ist eine Förderung möglich. Baubeginn ist bereits am Mittwoch. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird für Ende April des kommenden Jahres gerechnet.

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