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Corona: Mehr Großenhainer erkrankt

Maskenpflicht auf dem Frauenmarkt: Stadtväter appellieren an die Einwohner, den Schutz zu tragen.

Ein Hinweisschild auf bestehende Maskenpflicht wie hier bereits auf der Fußgängerzone in Pirna ist bisher noch nicht in Großenhain zu finden. Sie werden am Donnerstag angebracht.
Ein Hinweisschild auf bestehende Maskenpflicht wie hier bereits auf der Fußgängerzone in Pirna ist bisher noch nicht in Großenhain zu finden. Sie werden am Donnerstag angebracht. © Foto: Daniel Förster

Großenhain. Nun auch die Röderstadt: Was in zahlreichen Fußgängerzonen der Region schon üblich ist, wird ab Donnerstag in Großenhain ebenfalls verpflichtend werden. Mit Inkrafttreten der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 27. November und der 4. Allgemeinverfügung des Landkreises Meißen bestehe künftig eine Maskenpflicht auf stark fußgängerfrequentierten öffentlichen Plätzen und Straßen. "Die Stadt Großenhain wird diese für die Gebiete Hauptmarkt und Frauenmarkt anwenden", erklärt Diana Schulze.

Ziel dieser Entscheidung, so Großenhains Rathaussprecherin, sei es unter anderem, alles dafür zu tun, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Gleichzeitig wolle man den Geschäften und den Markständen die Chance geben, ihren Betrieb weiter aufrechtzuerhalten. Um auf die neue Pflicht aufmerksam zu machen, werde der Stadtbauhof an den Zufahrtsstraßen des Haupt- und Frauenmarktes entsprechende Hinweisschilder anbringen. "Wir bitten die Einwohner wirklich inständig darum, sich an alle Beschränkungen zu halten und tatsächlich auch ihre Kontakte zu reduzieren! Die Zahlen sind leider auch in unserem Großenhain deutlich angestiegen", gibt Diana Schulze zu bedenken.

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Nachdem die Stadt vergleichsweise nur einige wenige Fälle von Corona-Erkrankungen verzeichnen musste, wäre der Virus seit vergangener Woche auf dem Vormarsch. Demnach habe die Tagesstatistik vom vergangenen Donnerstag noch 38 Infizierte ausgewiesen. Bei 76 Patienten wäre zu dem Zeitpunkt die Quarantäne beendet gewesen, es gab keinen Todesfall. "Nur drei Tage später hatte sich die Zahl auf 75 aktive Infizierte erhöht – also fast verdoppelt. Und wir sahen in der Statistik leider auch den ersten Corona-bedingten Todesfall", erklärt Diana Schulze.

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Eine Woche später sei leider ein zweiter dazugekommen, und 78 Menschen kämpften noch immer gegen die Krankheit. Großenhain befinde sich zahlenmäßig nun direkt hinter Meißen und Riesa. Die meisten der aktiven Corona-Erkrankten im Landkreis Meißen lebten in Radebeul.

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