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Ein fröhliches Haus voller Seligkeit

Die Gärtnerei Vetter in Lampertswalde bietet alles, was zur Weihnachtsdekoration notwendig ist. Und sogar noch etwas mehr.

Jana Rennert-Vetter von der gleichnamigen Gärtnerei in Lampertswalde mit einem Teil ihrer aufwendig gestalteten Weihnachtsausstellung.
Jana Rennert-Vetter von der gleichnamigen Gärtnerei in Lampertswalde mit einem Teil ihrer aufwendig gestalteten Weihnachtsausstellung. © Foto: Kristin Richter

Lampertswalde. Nach wenigen Sekunden sind alle Zweifel besiegt. Weihnachten gibt es! Auch in diesem Jahr, und in diesem Jahr erst recht! Glücklich machende Lichter, Figuren, Gestecke und adventlicher Schmuck soweit das Auge reicht und Musik, die vom Ohr geradewegs in den Schatz der eigenen Erinnerung wandert.

„Ist das nicht absolut herrlich hier?“, sagt Elke Ludwig und schaut verzückt auf all das, was ihr hier auf 170 Quadratmetern geboten wird. Es sei für sie und ihren Mann inzwischen zur schönen Tradition geworden, noch vorm ersten Advent einen Ausflug von Dresden nach Lampertswalde zu unternehmen. Die von Jana Rennert-Vetter seit 2011 fortgeführte elterliche Gärtnerei biete alles, was das Herz begehrt.

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Dass es viel mehr ist, als die eigenen vier Wände eigentlich verkraften können, ganz egal. Ein phantasievoll gefertigter Anhänger, eine goldene Nuss oder eine kunstvoll bestückte Etagere mit allerlei winterlichen Gaben passt sicher noch rein. „Wissen Sie, es ist auch gar nicht immer so der Drang, etwas zu kaufen! Zugegebenermaßen finden wir zwar immer etwas, aber noch mehr genießen wir die wundervolle Atmosphäre im Geschäft! Und dieses Mal erst recht“, bekennt die 53-Jährige.

Ein Gefühl von Wohlfühlen und Behaglichkeit, welches dieser Tage viele Menschen in den Kultladen des Landkreises Meißen zieht. Nicht nur die Stammkundschaft aus Großenhain, Riesa, Meißen, Dresden, Elsterwerda und natürlich Lampertswalde selbst hole sich eine Brise von dem, was traditionell sonst auch auf Weihnachtsmärkten geboten würde. So manchen habe es auf Empfehlung erstmalig in die Seitenstraße des Dorfes verschlagen, um zu genießen, was nun einmal nur die Adventszeit bieten kann: Den Duft nach Räucherkerzchen, Tannenzweigen und diese unverwechselbare Atmosphäre von viel Licht, dem gewissen Zauber und einer guten Portion farbenfrohen Rumstehzeugs.

Allerdings: aufgrund der Corona-Pandemie mit all seinen Beschränkungen eben nicht 2020. Kein Bummel inmitten von Hütten und Budenzauber, kein unbeschwertes Einkaufen und abendliches Treffen mit Freunden am Glühweinstand. Auch wenn Jana Rennert-Vetter streng darauf achtet, dass sich nur maximal zehn Leute im Geschäft befinden, kann sie trotzdem kredenzen, was offenbar so schmerzlich vermisst wird. „All jene, die bisher zu uns gekommen sind, haben einen regelrechten Heißhunger nach Weihnachten! Sie haben Freude daran, sich ihr Zuhause schön zu gestalten und sich seit der Eröffnung unserer Adventsausstellung zum Buß-und Bettag mit vielen Utensilien eingedeckt“, erzählt Jana Rennert-Vetter.

Eine sichtlich zufriedene Ladeninhaberin, die es ihrer Kundschaft jedoch alles andere als einfach macht. Die Wahl aus gut 700 Artikeln, welche beispielsweise aus Holland, Italien und Dänemark stammen, ist nicht immer leicht. Aufwendig gefertigte Gestecke, Kränze in allen Variationen und überraschende Figuren sowie Lichterketten inmitten von Zapfen und Grün. Keine Frage, hier werden alle adventlichen Register gezogen.

Gleich nun, ob in traditionellem Rot oder Gold, modischem Schwarz, mutigem Pink, fröhlichem Türkis oder zurückhaltendem Weiß: der ganz unterschiedlichen Kreationen gibt es in jeder Ecke und Anregungen, doch einmal etwas Neues auszuprobieren, gewissermaßen ohne Ende.

Und kein Wunder auch! Bereits im Januar machen sich Jana Rennert-Vetter und ihr Mann Maik auf die Suche und stöbern auf den angesagtesten thematischen Messen in ganz Europa. Ob das in gut einem Monat auch so werden wird, darf freilich bezweifelt werden. Aber auch darauf ist die rührige Geschäftsfrau längst eingestellt. Nicht erst seit der Corona-Krise kauft sie ihre Blumen beispielsweise via Internet in Holland und habe auch eine Vielzahl der weihnachtlichen Kundenlieblinge auf diese Weise bestellt. Die betreffenden Händler waren schon seit dem ersten Lockdown im Frühjahr gut darauf vorbereitet und vereinfachten damit die teilweise angespannte Situation.

Von Anspannung ist in der Lampertswaldaer Bastion von Frohsinn und Glückseligkeit indes nichts zu spüren. Gerade schallt aus dem Lautsprecher Frank Schöbels „Weihnachten in Familie“, und Elke Ludwig steht mit einem silbernen Hirsch, drei Christbaumkugeln und einer prächtig bestückten Schale, für die sie zuhause erst noch ein freies Fleckchen finden muss, an der Kasse. „Manche Dinge ändern sich eben nie“, ruft sie lachend. Und hat damit wohl noch nie so recht gehabt, wie an diesem ersten Advent 2020.

Die Gärtnerei Vetter in Lampertswalde ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

www.gaertnerei-vetter.de

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Für Fans einer Gestaltung in klassischem Rot gibt es Kränze, Nussknacker und Gestecke in großer Vielfalt.
Für Fans einer Gestaltung in klassischem Rot gibt es Kränze, Nussknacker und Gestecke in großer Vielfalt. © Foto: Kristin Richter
Wer eine Dekoration in Weiß, Gold oder Silber bevorzugt, wird selbstverständlich auch im 170 Quadratmeter großen Geschäft fündig.
Wer eine Dekoration in Weiß, Gold oder Silber bevorzugt, wird selbstverständlich auch im 170 Quadratmeter großen Geschäft fündig. © Foto: Kristin Richter
Gleich nun, ob traditionell, puristisch oder modern: Jana Rennert-Vetter begibt sich europaweit auf die Suche nach ungewöhnlichen Schmuckstücken für die schönste Zeit im Jahr.
Gleich nun, ob traditionell, puristisch oder modern: Jana Rennert-Vetter begibt sich europaweit auf die Suche nach ungewöhnlichen Schmuckstücken für die schönste Zeit im Jahr. © Foto: Kristin Richter

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