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Ein Tag am Netz in der Heimat

Nach langer Pause wurde im Sportpark ein Beachvolleyballturnier ausgetragen. Mit kleinem Heimvorteil für Julian Suche.

Gastspiel in der Heimat: Julian Suche gehörte zu den Teilnehmern des Sächsischen Ranglistenturniers der Beachvolleyballer in Großenhain.
Gastspiel in der Heimat: Julian Suche gehörte zu den Teilnehmern des Sächsischen Ranglistenturniers der Beachvolleyballer in Großenhain. © Daniel Schäfer

Großenhain. Das Event im Juni mussten die Beachvolleyballfreunde Großenhain noch absagen und hoffen jetzt, im Herbst spielen zu dürfen. Umso schöner, dass die drei Sandplätze im Sportpark Husarenviertel nun doch endlich mal wieder Wettkampfsport gesehen haben. 14 Teams mit jeweils zwei Spielern gingen bei einem von lediglich vier Beachturnieren, die der Deutsche Volleyballverband (DVV) in Sachsen ausrichtet, an den Start.

"Wir sind froh, dass wir das hier ausrichten dürfen", sagt Cheforganisator Ritchie Riedel aus Dresden. Ein Kollege habe ihm gesagt, dass es in Großenhain diese sehr schöne Anlage gibt.

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Der "Kollege" ist ein Großenhainer: Julian Suche, den viele noch als Fußballer kennen. Der 20-Jährige absolviert zurzeit eine Ausbildung in Dierhagen und Greifswald und hat sich seit ein paar Jahren dem Beachvolleyball verschrieben. Dafür ist er extra für einen Tag von der Küste nach Sachsen gekommen. Auch seine Eltern Annett und Andreas waren ins Geschehen involviert und sorgten am Rande des Spielbetriebs für Verpflegung vom Grill und Getränke. Es ist wenigstens mal ein Anfang nach der langen Zeit", freut sich der Vater.

Zu den Favoriten beim Turnier zählt Julian Suche mit seinem Partner Jakob Nahr vom SV Dresden-Mickten diesmal nicht. Die Konkurrenz um die begehrten Ranglistenpunkte ist groß. Zumal auch der Spielmodus vergleichsweise streng ist. Wer zwei Spiele verliert, für den ist das Turnier beendet, erklärt Ritchie Riedel. Und entsprechend umkämpft sind die einzelnen Begegnungen. Am Ende setzte sich das favorisierte Dresdner Duo Christian Heymann und Martin Kroß durch, das zu den Top 60 in der DVV-Rangliste gehört.

Glück hatten die Veranstalter mit dem Wetter. Noch beim Herrichten der Anlage tags zuvor verhießen Wind und Regen nichts Gutes. Wobei: Beachvolleyballer sind hart im Nehmen. Nur bei Gewitter darf nicht gespielt werden. Und ansonsten stehen Faszination, Emotion und hohe sportliche Fitness im Vordergrund. "Beachvolleyball ist zwar fürchterlich anstrengend. Aber es macht einfach Spaß", so Ritchie Riedel.

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