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Ermittlungen im Mordfall laufen weiter

Im Fall des gewaltsamen Todes eines Großenhainers kann die Staatsanwaltschaft noch keine Anklage erheben.

Ein Bild, welches vielen Röderstädtern noch in Erinnerung sein dürfte. Im Juni untersuchte die Polizei ein Waldstück nahe Zottewitz, nachdem dort ein Großenhainer tot aufgefunden wurde.
Ein Bild, welches vielen Röderstädtern noch in Erinnerung sein dürfte. Im Juni untersuchte die Polizei ein Waldstück nahe Zottewitz, nachdem dort ein Großenhainer tot aufgefunden wurde. © Archivfoto: Kristin Richter

Großenhain. Laut angestrebtem Zeitplan sollte es jetzt eigentlich soweit sein. Sollte Anklage erhoben werden gegen vier Großenhainer. Zwei Frauen und zwei Männer, denen zur Last gelegt werden könnte, dass sie im Juni 2020 einen 37-jährigen Röderstädter gewaltsam ums Leben gebracht haben. 

Zur Erinnerung: Am 19. Juni war der Familienvater erstmals über die sozialen Netzwerke gesucht worden. Seit einer Woche ohne ersichtlichen Grund spurlos von der Bildfläche verschwunden, bitten die beunruhigten Angehörigen die Öffentlichkeit um sachdienliche Hinweise. Bereits wenige Stunden später ist klar: für den Mann, der als sympathisch und freundlich beschrieben wird, kommt jede Hilfe zu spät. Von der Polizei - sie ist mit einem Hubschrauber im Einsatz - aufgefunden in einem Waldstück bei Zottewitz, kann der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod feststellen. 

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Einer, für den zwei Frauen im Alter von 28 und 30 Jahren sowie zwei Männer, 28 und 51 Jahre alt, verantwortlich sein könnten. Schon am Tag darauf werden die Vier verhaftet, und befinden sich seitdem im Gefängnis. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Mordes - dafür drohe eine lebenslange Freiheitsstrafe - würden mit Hochdruck geführt. Wie Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt Ende September erklärte,  sollten diese bis Anfang dieses Monats abgeschlossen werden. Nach Anklageerhebung entscheide das Schwurgericht dann über die Verhandlungstermine.

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Doch noch ist es nicht soweit. Die Ermittlungen dauerten weiter an und würden auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so Jürgen Schmidt jetzt auf SZ-Anfrage. Die Beschuldigten seien weiterhin inhaftiert.   

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