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Förderschule bekommt neuen Pausenhof

Schüler der Unterstufe können sich auf eine moderne Anlage freuen. Ein Meißner Unternehmen wird in den Ferien kräftig werkeln.

Der südliche Pausenhof wurde bereits 2014 umgebaut und dient vor allem der Oberstufe. Jetzt erhalten auch die jüngeren Schüler ein neues Areal.
Der südliche Pausenhof wurde bereits 2014 umgebaut und dient vor allem der Oberstufe. Jetzt erhalten auch die jüngeren Schüler ein neues Areal. © Kristin Richter

Großenhain. Wenn die Schüler des Standortes an der Schule mit Förderschwerpunkt Lernen aus den Sommerferien zurückkehren, werden sie aller Voraussicht nach ihren Augen kaum trauen. Denn dann soll der Pausenhof, der vorwiegend für die Unterstufenklassen gedacht ist, komplett umgestaltet sein. Eine neue Spielanlage mit Rutschenturm, Kletter- und Hangelstrecke sowie einer Schaukel aus Robinienholz ist geplant. Ebenso eine Sandkastenanlage. Der Platz für Fahrräder wird erneuert, es entstehen Sitzgelegenheiten. Trampolin, Spielhäuschen und Balancierstrecke komplettieren das Ensemble. Das vorhandene Grün - ein Götterbaum, drei Zierkirschen sowie eine Hainbuchenhecke - soll erhalten bleiben.

Der Technische Ausschuss des Stadtrates hat nun den Auftrag für das Projekt an die Strabag AG in Meißen vergeben. Das Unternehmen wird zwischen Ende Juli und Anfang September das Areal den Plänen entsprechend umgestalten. Mit der Planung hatte die Stadtverwaltung schon vorher das Planungsbüro Schubert in Radeberg beauftragt.

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Bislang mussten sich die Schüler in diesem Bereich mit dem Fahrradständer und zwei Sitzbänken zufriedengeben. Eine Kletterspielanlage und ein Sandkasten mit Sonnensegel mussten wegen Unfallgefahr bereits demontiert werden. Ansonsten dominierten Schotter- und Asphaltflächen. "Der Pausenhof ist in keinem kindgerechten, bewegungsfreundlichen Zustand. Die vorhandenen befestigten Flächen sind uneben und weisen Stolper- und Fehlstellen auf", so das Fazit der Bestandsaufnahme.

Eigentlich hat die Förderschule (L) am Remonteplatz ja zwei Pausenhöfe. Der südliche Oberstufenhof wurde bereits 2014 aufgewertet. Nach der umfangreichen Schulsanierung ist jetzt also der nördliche Unterstufenhof dran. Neben der Pausennutzung spielen hier nachmittags auch die Hortkinder der Klassen eins bis sechs. Der Hof ist circa 790 Quadratmeter groß.

Die Stadt hofft, mit der Neugestaltung für die Grundschüler die Außenanlage in eine attraktive und die Motorik fördernde Spiel- und Pausenhoffläche umzuwandeln. Die Kosten werden rund 200.000 Euro betragen. Die Stadt bekommt das Vorhaben mit 70 Prozent gefördert. Der Eigenanteil verbleibt somit bei 61.000 Euro. (mit krü)

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