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Großenhainer Judokas suchen Alternativen

Mit Taiso, einem Element des Judosports, lassen sich Wohlbefinden und Gesundheit sowie die Leistung verbessern.

Normaler Trainingsalltag ist für die Großenhainer Judokas derzeit nicht möglich. Doch der Verein zeigt eine Alternative auf.
Normaler Trainingsalltag ist für die Großenhainer Judokas derzeit nicht möglich. Doch der Verein zeigt eine Alternative auf. © Foto: Thomas Riemer

Großenhain. Die Nachricht klingt "verrückt": Der Judosportclub Großenhain e. V. trainiert wieder. "Zum Training sind alle Vereine und interessierten Bürger recht herzlich eingeladen", sagt Steffen Klemt, stellvertretender Vereinsvorsitzender. Und das angesichts der verordneten Zwangspause für die Sportler.

Doch das "Geheimnis" ist schnell erklärt. Es heißt Taiso und ist "das vierte Element des Judos, eine traditionelle japanische Bewegungsform". Mit Hilfe von Taiso können das psycho-physische Wohlbefinden verbessert und die individuelle Leistung stufenweise gesteigert werden. Für ältere Menschen oder Neueinsteiger kann das Angebot mit Modulen einer leichten Intensität beginnen, anfangs allgemeiner ausgerichtet sein mit einer späteren judo-spezifischen Orientierung.

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Taiso ist insbesondere für Nicht-Kampfsportler ein optimales Sport-und Bewegungsangebot, weil damit nachhaltig die Gesundheit gefördert werden kann. Es gibt im Taiso keine kämpferischen Übungsformen. Lediglich die fernöstliche Lebensphilosophie ist Bestandteil.

Da der Aufenthalt im Großenhainer Dojo in der Judohalle bis auf Weiteres verboten ist, wird draußen in der freien Natur trainiert. Aber auch Übungen in der Wohnstube, Kinderzimmer oder sogar am Arbeitsplatz können durchgeführt werden. Kleine Bewegungsformen lassen sich gut in den Alltag einbringen, und die zeitliche Ausübung kann frei gewählt werden, wie zum Beispiel zu Trainingsbeginn oder -ende. "Jeder kann selbst entscheiden, wann, wo und wie intensiv er trainiert", so Steffen Klemt.

www.judosportclub-grossenhain.de

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