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Großenhain

Klimapilger in Großenhain

Am Donnerstag wird der Weg von der Röderstadt nach Riesa führen. Gern können sich andere Mitstreiter anschließen.

Am 14. August startete der 5. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit im polnischen Zielona-Gora. Die erste Station in Sachsen ist nun Großenhain.
Am 14. August startete der 5. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit im polnischen Zielona-Gora. Die erste Station in Sachsen ist nun Großenhain. © Kristin Richter

Großenhain. Sie sind schon eine Weile unterwegs: Am 14. August 2021 startete der 5. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit im polnischen Zielona-Gora. Über Deutschland, die Niederlande und Großbritannien führt der Weg bis ins schottische Glasgow zur dortigen Weltklimakonferenz. 77 Tagesetappen sind für den etwa 1.450 Kilometer langen Weg vorgesehen.

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Seit Mittwoch ziehen die Pilger auch für eine Woche durch Sachsen. Die erste Station ist die Röderstadt – die Kirchgemeinde Großenhainer Land wird dabei Gastgeber sein. Bevor die Pilgergruppe im Kirchgemeindehaus übernachtet, wird sie das Naturerlebnisbad besuchen und eine Führung in der Marienkirche erleben. Am Donnerstagmorgen um 9 Uhr starten sie dann mit einem Reisesegen auf ihre nächste Etappe Richtung Riesa. Diese Andacht ist öffentlich und könne gern für eine Begegnung mit der 25-jährigen Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche, Anna-Nicole Heinrich, genutzt werden. Auf der Tagesetappe von Großenhain bis Riesa wird die Pilgergruppe nämlich prominente Unterstützung erhalten. Die Präses der EKD-Synode werde sich die Zeit nehmen und einen Tag lang mitlaufen.

Auch das Mitpilgern ist möglich. Wer mag, könne nur eine Stunde, eine Tagesetappe (max. 25 km) oder auch länger mitlaufen. Eine Anmeldung für Einzelpersonen oder Gruppen ist online möglich.

Getragen wird der Ökumenische Pilgerweg von den evangelischen Landeskirchen, katholischen Bistümern und kirchlichen Hilfswerken in Deutschland. Die Pilgernden beschreiten ihren Weg unter dem Leitwort „Geht doch!“ und setzen sich für Klimagerechtigkeit gegenüber dem globalen Süden, gegenüber nachfolgenden Generationen und auch innerhalb unserer Gesellschaft ein. Denn Klimagerechtigkeit sei ein zentrales Anliegen der christlichen Kirchen. Im gemeinsam gelaufenen Weg und bei den Begegnungen, die dabei entstehen, soll dies sichtbar werden.

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