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An der Berliner Mauer erschossen

Deutschland erinnert sich an den Bau der innerdeutschen Grenze am 13. August vor 60 Jahren. Einem Ebersbacher misslang der Fluchtversuch im Februar 1964.

Von Kathrin Krüger
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Walter Hayn stammte aus Ebersbach. Er war Volkspolizist. 1964 wurde er an der Grenze erschossen.
Walter Hayn stammte aus Ebersbach. Er war Volkspolizist. 1964 wurde er an der Grenze erschossen. © privat

Ebersbach/Berlin. Es könnte eine kalte Winternacht gewesen sein am 27. Februar 1964. Walter Hayn wagt sich in Berlin-Treptow an die Sektorengrenze, er will fliehen. Auf beiden Seiten des dreireihigen Stacheldrahtzauns sind Kleingärten. Der 25-Jährige hat seinen Personalausweis, ein Arbeitsbuch, sein Scheidungsurteil und die Anschrift seines Bruders in Westdeutschland dabei. Zu ihm will er, das ist klar. Doch 22.20 Uhr wird Hayn von den Posten, die diesen Grenzabschnitt bewachen, entdeckt. Drei Schützen, so wird es dokumentiert, geben insgesamt 17 Schüsse auf ihn ab. Zwei treffen, einer davon ist tödlich. Seine Schlagader zerreißt. Dabei wollte er nur besser leben.

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