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AZV senkt Abwassergebühren

Der Kalkreuther Verband kann seine Grundgebühren fast halbieren. Doch das ist nur übergangsweise, heißt es gleich.

Der AZV Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth hat in Ebersbach seinen Sitz.
Der AZV Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth hat in Ebersbach seinen Sitz. © Kristin Richter

Thiendorf. Frohe Kunde von der ersten Verbandsversammlung des Jahres beim Abwasserzweckverband (AZV) Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth. Der AZV kann nach einer neuen Globalberechnung und der Gebührenkalkulation 2021 bis 2023 die Gebühren rückwirkend zum Jahresanfang senken. Ein Büro aus Dresden hatte diese Berechnungen für den Verband erstellt.

So sinken die Grundgebühren sowohl für zentralen als auch dezentralen Anschluss. Alle, die an die zentrale Abwasserentsorgung angebunden sind, zahlen in der gängigsten Zählervariante monatlich statt 9 nur noch 5 Euro Grundgebühr. Bei den dezentralen Kleinkläranlagen ermäßigt sich die jährliche Summe von 60 auf 36 Euro. Allerdings sei diese Reduzierung nur übergangsweise und könnte sich wieder erhöhen, heißt es vom Verbandsvorsitzenden Falk Hentschel, Bürgermeister von Ebersbach. Die Änderungssatzung mit allen Einzelpositionen wird laut Geschäftsführerin Rosmarie Hausmann demnächst im Wochenkurier veröffentlicht.

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Vorgestellt wurde in der öffentlichen Sitzung in Thiendorf auch der Wirtschaftsplan für dieses Jahr. Er sieht die Erneuerung dreier Pumpwerke vor, und zwar in Lötzschen, Würschnitz und Kleinnaundorf. Außerdem soll endlich die Einlaufhalle an der Kläranlage Kalkreuth in Angriff genommen werden. Das war 2018 schon mal im Plan, musste aber wegen zu hoher Kosten damals fallengelassen werden. Die Vergabe der Leistung soll voraussichtlich in der nächsten öffentlichen Verbandsversammlung am 31. März in Ebersbach erfolgen.

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