merken
Großenhain

Baumfällungen an der Großen Röder

Am Brückgraben in Röderaue lässt die Landestalsperrenverwaltung Hybridpappeln fällen. Ersatz soll noch in diesem Frühjahr gepflanzt werden.

Pappeln halten einem Sturm nicht immer stand. Deshalb werden sie gegebenenfalls vorsorglich gefällt.
Pappeln halten einem Sturm nicht immer stand. Deshalb werden sie gegebenenfalls vorsorglich gefällt. © Brühl/Archiv

Röderaue/Stauchitz. Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) hat am Dienstag am Brückgraben in Grubnitz mit der Fällung überalterter Hybridpappeln begonnen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden in der Nähe des Dükers zur Großen Röder 14 wurfgefährdete Pappeln entfernt, aufgearbeitet und zur Verwertung abtransportiert. Die Arbeiten sollen Ende des Monats abgeschlossen sein und werden von der Flussmeisterei Riesa in Eigenleistung durchgeführt, heißt es in einer Presseinformation.

Anzeige
Vernünftige Rendite mit Nachhaltigkeit
Vernünftige Rendite mit Nachhaltigkeit

Einfach, bequem und flexibel in die Zukunft investieren. Langfristig gute Chancen bietet der Anlage-Assistent MeinInvest.

Im Frühjahr finden - ebenfalls in Eigenleistung - die Ersatzpflanzungen statt. Ziel sei es dabei, so die LTV, "einen standorttypischen Gehölzsaum" am Brückgraben zu entwickeln. Die Maßnahme ist mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt und wird ökologisch begleitet.

Am Mittwoch wurde ebenfalls in Stauchitz am Flutgraben Grubnitz mit der Fällung überalterter Hybridpappeln begonnen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden im Bereich der Straße Bäckerberg 83 wurfgefährdete Pappeln entfernt, aufgearbeitet und zur Verwertung abtransportiert. Die Arbeiten sollen Mitte Februar abgeschlossen sein und kosten rund 32.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

Am Flutgraben Grubnitz ließ die LTV erst vorigen September zehn wurfgefährdete Hybridpappeln fällen. Das Holz einer der Pappeln verblieb als Totholz in einem angrenzenden Waldstück. Auch dort gab es Ersatzpflanzungen mit standortgerechten Gehölzen. Holzungen sind grundsätzlich nur in der vegetationsarmen Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar eines jeden Jahres möglich, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören. (SZ/krü)

Mehr lokale Nachrichten aus Großenhain lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Großenhain