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Spatenstich in Großenhain: Baywa investiert knapp drei Millionen Euro

Der neue Technik-Standort wird von der Riesaer Firma Freyler Industriebau Riesa errichtet. Die Baywa findet den Platz an der Bundesstraße ideal.

Offizieller Spatenstich an der Mülbitzer Straße, wo schon eine Weile der neue Großenhainer Baywa-Technikstandort vorbereitet wird.
Offizieller Spatenstich an der Mülbitzer Straße, wo schon eine Weile der neue Großenhainer Baywa-Technikstandort vorbereitet wird. © Kristin Richter

Großenhain. Werkstattleiter Sören Meißner und seine Mannschaft freuen sich schon. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr kommenden Jahres werden sie in den neuen Baywa-Betrieb an der Mülbitzer Straße 9 umziehen. Bisher arbeiten sie im Technik-Stützpunkt Cunnersdorf. "Es ist für 80 Prozent der Leute ein weiterer Arbeitsweg, aber die Bedingungen sind dann besser", sagt Sören Meißner. Die Landmaschinen werden nämlich immer größer und schwerer. Jetzt zählen sie in Cunnersdorf 13 Kollegen, später werden es 14 Mitarbeiter sein. "Eine junge, motivierte Mannschaft", wie Baywa-Technik-Spartengeschäftsführer Reinhold Bichle unterstreicht.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sven Mißbach, Freyler-Geschäftsbereichsleiter Werner Gansohr und Bauleiter Markus Bollmann sowie weiteren Mitarbeitern vollzog er am Mittwochnachmittag den symbolischen ersten Spatenstich. Knapp drei Millionen Euro investiert die Baywa in ein Technik-Servicezentrum mit Werkstätten und umfangreichen Verkaufs-, Ausstellungs- und Büroflächen.

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Das sind die Mitarbeiter des derzeitigen Baywa-Stützpunktes Cunnersdorf sowie die bayrischen Gäste des offiziellen Spatenstiches in Großenhain.
Das sind die Mitarbeiter des derzeitigen Baywa-Stützpunktes Cunnersdorf sowie die bayrischen Gäste des offiziellen Spatenstiches in Großenhain. © Kristin Richter

„Hier in Großenhain schaffen wir einen zeitgemäßen Standort mit modernster Ausstattung“, so Reinhold Bichle. Der Platz an der Bundesstraße 101 sei eine "tolle Lage". 2016 hatte die Baywa das Objekt vom Agrardienstleister Agroservice gekauft. Für den Standort spricht die unmittelbare Nachbarschaft zur Baywa-Sparte Agrar, die zusätzliche Kundenfrequenz bringe. Die B101 sichert eine gute Verkehrsanbindung. Denn auch der Südbrandenburger Raum wird von hier aus mit bedient. Für Großenhain verschwinden zudem alte Hallen, das Erscheinungsbild wird an dieser Stelle aufgewertet.

Der neue Standort wird das komplette Technik-Sortiment der Baywa abbilden: Service, Maschinen und Fachbedarf für die Landwirtschaft, für Kommunen und Gewerbe, für Obst- und Weinbau sowie für den Privatkunden. Dafür entstehen auf einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern eine 800 Quadratmeter große Werkstatt mit neun Montageplätzen, ein Ersatzteillager, eine offene Unterstellhalle mit 450 Quadratmetern Umfang, ein Fachbedarfs-Shop sowie Büro- und Sozialräume. Auf rund 3.500 Quadratmetern im Freien wird eine Ausstellungsfläche für Maschinen geschaffen. Geplant sind unter anderem eine Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung für den eigenen Bedarf und eine Ladestation mit zwei Ladepunkten für firmeneigene Elektro- und Hybridfahrzeuge.

Nach der Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme wird der bisherige Betrieb in Cunnersdorf aufgegeben. Auch in Großenhain will die Baywa kunden- und serviceorientiert arbeiten. Reinhold Bichle: „Wir wollen ausbauen und haben dafür auch drei neue Kräfte gewinnen können, die das Team in Großenhain ergänzen werden.“

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Oberbürgermeister Sven Mißbach freut sich beim Spatenstich, dass versiegelte Fläche neu genutzt wird. Und natürlich auch über die künftige Gewerbesteuer. Für den Generalauftragnehmer Firma Freyler Industriebau aus Riesa ist es mal wieder eine Baustelle in der Nähe. "Wie bauen nicht so viel im Landkreis", so Werner Gansohr. Auch die regionalen Subfirmen müssen nicht so weit fahren. Freyler errichtete für die Baywa schon den Standort Döbeln. Alle wünschen sich nun hier unfallfreies Arbeiten.

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