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Großenhain: Das kosten die neuen Gehälter

Das erstrittene Lohnplus im öffentlichen Dienst trifft die Stadt mit fast sechsstelligen Kosten. Überraschend kommt das hier aber nicht.

Nicht nur im Rathaus, auch in den kommunalen Einrichtungen wie Begegnungsstätte, Alberttreff oder Bauhof kommen die neuen Einstufungen zum Tragen.
Nicht nur im Rathaus, auch in den kommunalen Einrichtungen wie Begegnungsstätte, Alberttreff oder Bauhof kommen die neuen Einstufungen zum Tragen. © Klaus-Dieter Brühl

Großenhain. Die Stadt ist auf die jetzt erstrittenen Erhöhungen der Gehälter im öffentlichen Dienst eingestellt. Bei der Planung des Doppelhaushaltes 2020/2021 war sie schon von einer jährlichen Tarifsteigerung von 3,2 Prozent ausgegangen.

Die jetzt verhandelte Tarifanpassung weist für 2021 ab dem 1. April eine Steigerung von 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro und ein Jahr später eine weitere Steigerung von 1,8 Prozent aus.

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In der vorhergehenden Tarifrunde war für 2020 eine Tarifsteigerung von 1,06 Prozent verhandelt worden. "Somit sind die Planansätze der Stadt für Personalaufwendungen in den Jahren 2020 und 2021 auskömmlich", sagt die Stadt auf SZ-Nachfrage.

Aus dem Ergebnis der Tarifverhandlungen entstehen im nächsten Jahr fast sechsstellige Mehrkosten von circa 94.000 Euro. Und 2022 dann von circa 122.000 Euro. Stadtsprecherin Diana Schulze: "Diese Mehrkosten führen nicht zu überplanmäßigen Aufwendungen."

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