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Großenhainer Feuerwehr bei Schornsteinbrand

Mehrfach gingen am Dienstagabend die Sirenen. Der Grund dafür qualmte zuweilen weithin sichtbar vor sich hin.

Von Catharina Karlshaus
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Der Brand in einem Großenhainer Wohnhaus blockierte am Dienstagabend die Zufahrt ins Großenhainer Zentrum. Bis kurz vor 22 Uhr waren 37 Kameraden im Einsatz.
Der Brand in einem Großenhainer Wohnhaus blockierte am Dienstagabend die Zufahrt ins Großenhainer Zentrum. Bis kurz vor 22 Uhr waren 37 Kameraden im Einsatz. © SZ

Großenhain. Eine Wolke, auf die jedes Räuchermännchen in diesen Adventstagen neidisch sein dürfte: Weithin sichtbar war am Dienstagabend zu sehen, was auf der Öhringer Straße in Großenhain nicht nur zur Sperrung der Straße führte. Um 18.20 Uhr waren die Kameraden der Ortsfeuerwehr Großenhain, Groß- und Kleinraschütz/Wildenhain sowie Skaup alarmiert worden. Insgesamt 37 Kameraden sollten schließlich im Einsatz sein, um einen in einem Wohnhaus in Brand geratenen Schornstein unter Kontrolle zu bringen.

Das Problem, so Einsatzleiter Ronny Pingel, sei bei Schornsteinen vor allem in älteren Häusern die Lage. Meist zentral im Gebäude befindlich, bestehe daher bei solchen Bränden immer die Gefahr, dass durch die glühende Rußschicht eine extreme Wärmeentwicklung zu verzeichnen sei, wodurch benachbarte Räume schnell in Brand geraten könnten.

Der Schornstein wäre deshalb zunächst von den Kameraden gekehrt worden und brennbare Materialien außerhalb des Schornsteines sowie im Keller beseitigt worden. Darüber hinaus habe man die Etage zwischen den Stockwerken überwacht und dafür den Fußboden nahe des Schornsteins öffnen müssen. Aufgrund der Rauchentwicklung seien auch Atemschutzträger im Einsatz gewesen.