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Förderschule kriegt neuen Pausenhof

Die Einrichtung am Großenhainer Remonteplatz wurde innen saniert. Nun wird der Unterstufenhof aufgewertet. Und zwar hochwertig.

Die Förderschule (L) am Remonteplatz vor der Sanierung des Oberstufenhofes 2014.
Die Förderschule (L) am Remonteplatz vor der Sanierung des Oberstufenhofes 2014. © Klaus-Dieter Brühl/Archiv

Großenhain. Die Förderschule (L) am Remonteplatz hat zwei Pausenhöfe. Der südliche Oberstufenhof wurde 2014 aufgewertet. Nun ist nach der Schulsanierung auch der nördliche Unterstufenhof dran. Neben der Pausennutzung spielen hier nachmittags auch die Hortkinder der Klassen eins bis sechs. Dieser Hof ist circa 790 Quadratmeter groß.

Aktuell befinden sich hier überdachte Fahrradständer und zwei überdachte Sitzgelegenheiten. Ein großer Götterbaum dominiert die Fläche. Eine geschnittene Hecke aus Hainbuchen schirmt den Hof von der Fahrstraße des Remonteplatz ab. Zwei Toranlagen sind vorhanden, sie müssen repariert werden. Eine alte Kletterspielanlage und ein kleiner Sandkasten mit Sonnensegel mussten bereits demontiert werden, da sie eine Unfallquelle darstellten.

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Wie im Technischen Ausschuss des Stadtrates bekannt wurde, der jetzt den Grundsatz- und Baubeschluss fasste, ist der Pausenhof in keinem kindgerechten, bewegungsfreundlichen Zustand. Die befestigten Flächen sind uneben und weisen Stolper- und Fehlstellen auf. Deshalb wurde eine Planung der Neugestaltung an das Planungsbüro Schubert in Radeberg übertragen.

So soll der Pausenhof künftig aussehen. Links im Bild schießt sich der Remonteplatz an das Gebäude an.
So soll der Pausenhof künftig aussehen. Links im Bild schießt sich der Remonteplatz an das Gebäude an. © Stadt Großenhain

Laut dieser rahmt die künftige Freiflächengestaltung mit Sitzmöbeln und umlaufender Rollerbahn eine großzügig angelegte Spielanlage ein. An der Südseite soll eine multifunktional nutzbare befestigte Fläche mit Maltafeln entstehen. Sie dient auch als Rettungsweg. Rutschenturm und Partnerschaukel, Sandkasten, Trampolin, Spielhäuschen und Balancierstrecke laden bald zum Toben und Bewegen ein.

Bäume wie die drei Zierkirschen und Sträucher sollen erhalten bleiben. Zusätzlich zu den Sitzgelegenheiten aus Robinienhölzern auf der Wiese werden Bänke in gleicher Optik wie auf dem Oberstufenhof gewünscht und ein Abfallsammler. Die Maltafeln ergänzen das Beschäftigungsangebot. Die Stadt hofft, mit dieser Gestaltung für die Grundschüler die Außenanlage in eine attraktive und die Motorik fördernde Spiel- und Pausenhoffläche umzuwandeln.

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Ursprünglich war die Umsetzung für die Sommerferien in diesem Jahr vorgesehen. Doch wie im Technischen Ausschuss bekannt wurde, verschiebt sich dies wegen einer Stellungnahme des Unteren Denkmalschutzes. Doch noch in diesem Jahr will die Stadt den Pausenhof gestalten lassen. Die Kosten werden rund 200.000 Euro betragen. Die Stadt bekommt das Vorhaben mit 70 Prozent gefördert. Der Eigenanteil verbleibt somit bei 61.000 Euro.

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