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"Heute wären wir in Kiew"

Großenhains Gymnasium zeigt Solidarität mit der ukrainischen Partnerschule. Bewegende Worte erinnern an einen unterbrochenen Schüleraustausch.

Von Kathrin Krüger
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Die Schüler des Großenhainer Gymnasiums bilden eine Menschenkette rund um das Schulhaus für den Frieden in der Ukraine.
Die Schüler des Großenhainer Gymnasiums bilden eine Menschenkette rund um das Schulhaus für den Frieden in der Ukraine. © Kristin Richter

Großenhain. Kleine weiße Friedenstaube, dieses bekannte Kinderlied erklingt aus dem Lautsprecher auf dem Schulhof des Hauptgebäudes des Siemens-Gymnasiums. Alle Schüler sind versammelt, denn es geht um ihre Partnerschule in Kiew: eine Spezialeinrichtung mit erweitertem Deutschunterricht. Die enge Schulpartnerschaft seit mehr als 20 Jahren wurde vor allem durch die gegenseitigen Austausche geprägt. Jetzt gerade wäre die Großenhainer Russischklasse 10d mit den Lehrerinnen Olga Kubsch, Jana Starbatti-Antoniou und Silvia Menzel in Kiew. Doch der Krieg Russlands hat den Besuch jäh zunichtegemacht.

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