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Höhere Kosten bei Feuerwehreinsätzen

Lampertswalde hat nun eine neue Gebührensatzung. Die Kosten für Fahrzeuge steigen. Die Entschädigung für Kameraden bleibt.

Blick in die Brennkammer mit Stufenrost von Kronospan. Hier werden Spanplatten-Abfälle für die Energieerzeugung verbrannt. Auch die Lampertswalder Wehr müsste im Ernstfall hier löschen.
Blick in die Brennkammer mit Stufenrost von Kronospan. Hier werden Spanplatten-Abfälle für die Energieerzeugung verbrannt. Auch die Lampertswalder Wehr müsste im Ernstfall hier löschen. © Brühl/Archiv

Lampertswalde. Der Gemeinderat hat eine neue Gebührensatzung für die Leistungen der freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Die bislang gültige Satzung ist aus dem Jahr 2012, die jetzige Neukalkulation steht im Zusammenhang mit dem erneuerten Brandschutzbedarfsplan für die Gemeindefeuerwehr. Erarbeitet hat die Vorlagen die Firma B&P aus Dresden. Der neue Bedarfsplan soll demnächst beschlossen werden.

Bei den Einsatzgebühren und technischen Hilfeleistungen steigen die Preise. Aufgrund erhöhter Verbrauchskosten klettern die Summen für die Fahrzeuge um etwa 50 Prozent nach oben. Eine höhere Aufwandsentschädigung von 13,70 Euro pro Stunde, wie sie für die Kameraden beim Einsatz kalkuliert wurde, nimmt die Gemeinde allerdings nicht an. Hier bleibt man bei den derzeitigen 12 Euro pro Stunde.

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Nachgefragt wurde von Gemeinderat Sebastian Schumann noch zum Punkt erhöhtes Gefahrenpotenzial. Das gibt es sowohl bei Entsorger Remondis als auch beim Spanplattenhersteller Kronospan, die beide im Gemeindegebiet liegen. Bei Einsätzen könnte die Feuerwehr hier erhöhte Kosten erheben. Sie müsste den Betrieben im Ernstfall dann aber eine Fahrlässigkeit nachweisen. Die Verwaltung will sich lieber mit den Firmen einigen. Schon 2020 hätte es bei Einsätzen ein "Entgegenkommen" gegeben, heißt es aus der Verwaltungsgemeinschaft.

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